ZIELE SETZEN & ERREICHEN

Lange Zeit habe ich mich ständig gefragt, wie ich all meine Ziele erreichen könnte. Ich las viele Ratgeber, befragte verschiedene Leute und googelte mich halb zu Tode. Alles was ich hörte, saugte ich wie ein Schwämmchen auf. Ich versuchte eisern jeden Tipp zu beachten. Wie sagt man so schön, wenn du fällst musst du wieder aufstehen und nach vorne blicken. Einfacher gesagt als getan. Ich hatte oft das Gefühl, dass mein Weg steiniger war als der von anderen. Während ich stolperte, ernteten andere bereits ihre Früchte. Irgendwie verglich ich mich ständig mit anderen. Die Enttäuschung meinerseits war groß. Ich fühlte mich wie ein Versager. Jemand der es im Leben zu nichts gebracht hatte. In meinem Umfeld gab es auch Menschen, die mich spüren liessen, dass ich wertlos war. Kritiker liessen meine Träume platzen, wie eine Seifenblase in denen sie mir sagten, ich müsste Mal wieder auf den Boden der Tatsachen geholt werden. Es machte mich traurig, dass mich manche für ein dummes Naivchen hielten.

Ebenso wichtig wie die Träume, die wir verwirklichen, sind die Träume, die uns bleiben.

Ernst Reinhardt

Ziele setzenEs ist nicht so, dass meine Sichtweise sich von heute auf morgen veränderte. Ich bin ein Mensch mit vielen Unsicherheiten und ich weiß nicht, ob alle meine Träume und Ziele irgendwann wahr werden. Doch wenn ich eines mir immer bewahrt habe, dann meine Hoffnung. Was ich euch damit sagen will, egal wie tief ihr fallt und was auch geschehen mag, gebt niemals eure Hoffnung auf. Bewahrt euch eure Träume. Niemand kann mit Gewißheit eure Zukunft euch hervorsagen. Die einzigen, die das Zepter eurer Zukunft in den Händen haltet, seid ihr selbst. Eure Gedanken und euer Handeln ebnet euch den Weg nach vorne.

Ihr könnt noch so viele Ratgeber lesen und euch Vorträge über das Erreichen von Zielen anhören, doch wenn ihr es nicht umetzen könnt, weil ihr euch ständig verunsichern lasst, wird es euch nicht vorran bringen. Die wichtigste Lektion, die ich lernen durfte war, lass dir deine Wünsche und Träume nicht ausreden! Ich möchte euch dazu eine Geschichte erzählen, um das zu verdeutlichen. Während meiner Schulzeit galt ich als sehr unsportlich. Meine sportlichen Leistungen wurden in unschönen Noten festgehalten. Ich beneidete die Sportskanonen. Aber ich konnte in keiner Sportart, die in der Schule ausgeübt wurde glänzen. Erst als ich außerhalb der Schule Sportarten versuchte, stellte ich fest, dass ich doch nicht so unsportlich war wie man annahm. Ich spielte einige Jahre Volleyball in der Kreisliga, besuchte Tanzkurse und ging ins Fitnessstudio. Mein größter persönlicher Erfolg lag in dem Durchhaltevermögen im Sportbereich. Besonders liebte ich den Kraftsport und Yoga. Irgendwann wurde mir sogar nachgesagt, ich sei sportlich. Wie ihr seht, scheint nicht immer alles so wie es ist. Während meiner Schulzeit konnte ich mein sportliches Können nie unter Beweis stellen aufgrund der falschen Sportarten. Lasst euch also nicht entmutigen. Es liegt immer in der Betrachtungsweise.

„Mein Ziel – ein definierter Körper“

Ziele setzen erreichenMein persönliches Ziel im Sportbereich ist derzeit meinen Körper zu definieren. Ihr seht anhand meiner Fotos, dass ich eher eine mädchenhafte Figur habe. Ich bin weder ein Vollweib, noch ein Hungerhaken. Böse Zungen mögen meinen, ich müsste noch ein paar Pfunde zulegen. Andere wiederum ziehen mich wegen meiner kleinen Oberweite auf. Gegen Mutter Natur kann man recht wenig ausrichten. Und um ehrlich zu sein, hab ich lieber keine Brüste als dass ich mich später mit Riesengehänge bis zum Bauchnabel herumschlagen muss. Sicher hätte ich gegen ein wenig mehr nichts einzuwenden, aber ob ich mich dafür unter das Messer legen möchte…davor habe ich dann doch recht großen Respekt. Mein Leidensdruck diesbezüglich ist da noch nicht groß genug. Und zum Thema Gewicht, ich habe ein Idealgewicht laut meines Arztes. Wie einige von euch wissen, muss ich regelmäßig Blutuntersuchungen über mich ergehen lassen aufgrund von Hashimoto. Nebenbei wird aber auch auf mein Gewicht geachtet. Aktuell wiege ich 57 Kg bei einer Größe von 165 cm. Seit dem „Aus“ meines unerwünschten Mitbewohners „Horst“ konnte ich wieder einige Kilos zunehmen.

Unter einem definierten Körper verstehe ich, dass jede Partie durch Sport in Form gebracht wird. Muskeln sich da bilden, wo ich sie gern hätte. Körperbereiche die noch ein wenig „schwabbelig“ sind, sollen fester werden. Zu den schwabbeligen Körperpartien zähle ich den Po, die Oberschenkel, die Oberarme und den Bauch. Also die typischen Problemzonen einer Frau. Manche mögen meinen, ich meckere auf hohem Niveau. Für mich ist das jedoch kein Gemecker. Mein Körper, meine Baustelle! Ich sehe, dass viel mehr als eine Art Projekt. Wenn ich mir zum Ziel gesetzt habe, meinen Körper nach meinem Schönheitsideal zu formen durch Sport, ist es doch völlig legitim. Ich verfolge schon seit langem die Sportler Szene. Einige Ladies darunter haben ihren Körper so unglaublich geformt, dass mir schier die Spucke wegblieb. Neben den getakteten Sporteinheiten gehörte natürlich auch ein optimaler Ernährungsplan dazu. Vielleicht habt ihr einige Sportler auch schon dabei beobachten können, dass sie zusätzlich noch Vitalstoffe einnehmen. Im Grunde sind das Nährstoffe, Vitamine, Mineralien, Proteine oder die sogenannten Spurenelemente. Das sind kleine Helfer, die den Körper optimal untersützen.

Ziele erreichenSicherlich kennt ihr aus der Drogerie solche Produkte wie zum Beispiel Magnesium oder Zink. In der Vergangenheit habe ich desöfteren auf solche Präparate zurückgegriffen, um bestimmte Mängel vorzubeugen. Mit der Erkenntnis, dass ich diese Produkte aus Drogerie absolut nicht vertrug. Nebenbei habe ich nicht einmal einen Effekt verspürt. Besser waren da die Nährstoffe aus der Apotheke. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man wahllos irgendwelche Vitalstoffe inhalieren soll. Man muss natürlich gezielt für seine Bedürfnisse oder Mangelerscheinungen diese zu sich nehmen. Es gibt auch Nährstoffe, die man ohne Sorge immer zu sich nehmen kann, da alles was zu viel für den Körper ist, wieder ausgeschieden wird. Falls jemand zusätzlich sich mit solchen Produkten versorgen möchte, sollte er unbedingt auf die Inhaltsstoffe, Stückzahl und Preis achten.

Viele meinen jedoch, dass es ausreichend sei, nur auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Der Medizinjournalist Andreas Jopp hat dazu ein paar interessante Bücher geschrieben, die ich euch wirklich ans Herz legen kann. Ich habe schon viel ausprobiert und ich bin noch nicht am Ende. Selbst mein Arzt sagte mir, ich sei auf dem richtigen Weg. Die Königsdiziplin meines Projektes wird es wohl sein, den ersehnten Sixpack und straffen Trizeps am Oberarm zu erreichen. Ich weiß, dass es möglich ist. Dieses Jahr ist der Weg und vielleicht auch das Ziel schon.

Ungeduld führt schneller zum falschen Ziel.

Andreas Tenzer

Wenn ihr mehrere Wünsche habt, die ihr verwirklichen wollt, dann beginnt mit dem einfachsten Wunsch davon. Vielleicht wollt ihr abnehmen. Da wäre es gut, wenn ihr den IST-Zustand auf Papier festhaltet. Dazu gehört es den Körper zu vermessen mit einem Maßband. Ihr werdet euch mehr an die Erfolge erfreuen können, wenn ihr nicht nur die Waage befragt, sondern auch das Maßband. Es kann ja sein, dass ihr eine Zeit kaum Gewicht verliert, aber dennoch an Umfang verliert. Und den Erfolg wollt ihr ja nicht verpassen :). Es ist absolut wichtig, dass ihr auch auf Kleinigkeiten achtet. Denn neben eurem eigentlichen Ziel, kann es auch passieren, dass dabei ein anderes Ziel erreicht wird, ohne dass ihr es erwartet hättet. Beispielsweise hat sich während eurer „Diätphase“ herausgestellt, dass ihr plötzlich ein viel besseres Hautbild habt oder euer Haar viel glänzender erscheint. Versucht den Tunnelblick abzulegen und seid auch offen für positive Begleiterscheinungen. Meist werdet ihr irgendwann automatisch von anderen Personen darauf angesprochen. Was kann es denn schöneres geben als ein positives Feedback von anderen. Ganz wichtig, sich selber niemals unnötig verrückt machen.

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