TIPPS ZUR HAUT UND FELLGESUNDHEIT DER KATZE

Katzen wurden in die Welt gesetzt um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen um den Menschen zu dienen.

Paul Gray

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Tipps zur Haut und Fellgesundheit der Katze

Die Haut ist mit knapp zwei Quadratmetern das größte Organ des Menschen. Sie schützt uns vor Hitze und Kälte, und grenzt unseren Körper gegen die Umwelt ab. Die Haut und das Erscheinungsbild jedes einzelnen mit seiner Haut geben Rückschlüsse auf unseren Gesundheitszustand. In einer Zeit, in der das Aussehen eine immense Rolle spielt, steht der erste Eindruck für die Entscheidung, ob man jemanden als attraktiv oder als weniger attraktiv ansieht. Das Unterbewusstsein ist hier nicht ganz unbeteiligt. Denn unsere Entscheidungen beruhen auf Ereignissen und Einflüssen von Außen, die uns im Laufe des Lebens haben uns Ereignisse und Umwelt geprägt haben auf der unsere Entscheidungen beruhen. Wir haben gelernt, dass eine Haut mit Ekzemen, Pickeln oder Schuppen ungepflegt wirkt und zudem auch Rückschlüsse auf eine mögliche Krankheit oder Allergie gibt. Genauso verhält es sich mit der Haut- und Fellbeschaffenheit unserer Vierbeiner. Durch die Ernährung unserer Tiere tragen wir die Verantwortung für ihren Gesundheitszustand.

Im Gegensatz zu dem Mensch beurteilen Tiere aneinander nicht nach dem Aussehen. Viel mehr spüren sie, wenn einer ihrer Artgenossen krank ist. Die Natur hat es so geregelt, dass der Stärkere überlebt. Der Schwächere oder auch Kranke hat in der Wildnis kaum eine Überlebenschance. Anders verhält es sich bei unseren heutigen Hauskatzen (Felis silvestris catus).

“Haut & Fell stehen für den Gesundheitszustand unserer Katze”

Die Ernährung beeinflusst Haut & Haar unserer Katze

Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei Tieren. Wenn sie in einem ausgewogenen Verhältnis genügend Nährstoffe wie Vitamine, Proteine, Fette und Mineralstoffe zu sich nehmen, wirkt sich das positiv auf die Haut und das Fell aus. Eine intakte Haut samt Fell verhindert, dass Wasser und Wärme aus dem

Körper austreten. Andersherum sorgt sie dafür, dass keine Bakterien oder Viren eindringen können. Haare bestehen fast gänzlich aus Protein und wenn eine Katze ein minderwertiges Futter mit nicht genügend Protein verfüttert bekommt, kann das zu Haarausfall führen. Meist wird das Fell sogar trocken, brüchig und spröde. Die Haut hingegen besteht aus dicht gepackten flachen Zellen, die von widerstandsfähigen Membranen umschlossen sind. Membranen bestehen aus Fett und Eiweiß. Somit ist es auch wichtig beim Futter darauf zu achten, dass genügend Fette und Eiweiße im Futter enthalten sind.

Stärkung der Hautstruktur der Katze

Verschiedene Nährstoffe in

Katzennahrung können das Tier dabei unterstützen, seine Hautstruktur zu stärken. Fettsäuren sind wichtig für eine gesunde Haut. Omega 3 (EPA und DHA aus Fischöl) und Omega 6 (Borretschöl) wirken entzündungshemmend und sorgen für die Elastizität der Haut.

Vitamin A sorgt für den Wachstum und die Vermehrung der Hautzellen. Es regt die Funktion der Talgdrüsen an und bekämpft eine übermäßige Haarfettung.

Vitamin B ist für die Beschaffenheit von Haut und Fell zuständig. Es hat auch eine tragende Rolle bei der Verstoffwechselung der Fettsäuren.

Zink ist unentbehrlich für die Erneuerung der obersten Hautschicht und fördert die

Wundheilung der Haut.

Ein Komplex aus Vitaminen und Aminosäuren steigert die Produktion von Ceramiden, das sind essenzielle Fette der oberen Hautschicht. Zusätzlich beugt die Kombination das Austrocknen der Haut vor und schützt den Körper vor Allergenen und Bakterien sowie Viren. Wir sind dafür verantwortlich, dass unsere Katzen diese Nährstoffe erhalten. Eine ausgewogene Ernährung schützt unsere Samtpfoten und schenkt ihnen von innen glänzendes Fell und eine gesunde Haut. Das Futter von Purina ONE BIFENSIS enthält beispielsweise wärmebehandelte Milchsäurebakterien und weitere wichtige Schlüsselnährstoffe, die zu einer verbesserten Haut- und Fellgesundheit beitragen.

Der Erhalt eines glänzenden Felles der Katze

Eine bedarfsgerechte Nahrung versorgt Katzen auch mit Proteinen, die sie für die Produktion von Keratin, dem Hauptbestandteil des Haares, benötigen. Bei Keratinmangel wird das Haar schnell brüchig. Für die optimale Pigmentsynthese ist Kupfer wichtig. Biotin beugt Schuppenbildung, Haarausfall und das Austrocknen der Haut vor. Mikronährstoffe sorgen für die Regeneration des Felles und verleihen ihm ein schönes Aussehen.

So erkennst du gesunde Haut und gesundes Fell

Eine gesunde Haut und Fellstruktur zeichnet sich durch Glanz und eine intensive Pigmentierung aus. Das rührt daher, dass das fettige Sekret Sebum, welches von Talgdrüsen und Schweißdrüsen gebildet wird, abgesondert wird. Es vermischt sich an der Hautoberfläche mit lebenden Bakterien und überzieht jedes einzelne Haar mit einer Schutzschicht. In der Sonne bricht das Licht und das Fell erstrahlt in seiner vollen, gesunden Pracht. Weitere Infos zu dem Thema findet ihr auch auf Purina ONE.

“Schönheit kommt von innen”

Tipps für ein glänzendes Fell während des Fellwechsels

Temperaturveränderungen und wechselnde Tageslichtlängen bestimmen den Zeitpunkt des Fellwechsels. Befindet sich die Katze mitten im Fellwechsel wird man verstärkt herumschwirrende Haare wahrnehmen. Regelmäßiges Kämmen und Bürsten sorgt für weniger Haare in den Wohnräumen und an der Kleidung. Besonders Langhaarkatzen sollten täglich gekämmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Für das Bürsten wird ein grob gezinkter Metallkamm empfohlen. Man kann seine Katze mit einer weichen Bürste auch

schön massieren – die meisten freuen sich darüber und werden es schnurrend danken.

Haarballen vermeiden

Bei Langhaarkatzen ist oftmals klar, dass diese täglich oder mehrmals die Woche gebürstet werden. Doch auch eine Kurzhaarkatze sollte öfter einmal durchgebürstet werden. Besonders in der Zeit des Fellwechsels ist es wichtig. Denn Katzen können während dieser Zeit viele Haare bei ihrer täglichen Pflege verschlucken, die dann den Magen-Darm-Trakt belasten. Neben der Fellpflege kann man die Katze auch mit der richtigen Ernährung, wie zum Beispiel den Purina ONE Coat & Hairball Produkten, dabei unterstützen, Haarballen zu vermeiden.

Jede Katze benötigt ihre spezielle Bürste für die Fellpflege

Welches Bürstenutensil das Richtige für die Katze ist, hängt vor allem von der Fellbeschaffenheit ab. Man unterteilt in drei Felltypen, kurz und anliegend, dicht und plüschig sowie weiches und lockiges Katzenhaar. Wenn die Katze noch nicht an eine Bürste oder einen Kamm gewöhnt ist, muss man sie ganz sanft dafür begeistern. Am besten man lässt zu beginn das Utensil in ihrer Nähe liegen, so dass sie es beschnuppern kann. Anschließend kann man das Tier spielerisch beim Streicheln langsam das Tier an die Bürste gewöhnen und auch gern mit einem Leckerli belohnen.

Kurzes und anliegendes Fell

Am besten eignet sich bei dieser Fellart ein engzahniger Kamm mit kurzen abgerundeten Zinken. Für die Massage wäre eine weiche Bürste mit Gumminoppen ideal. Siamesen, Burmakatzen und Abessiner werden zu diesem Felltyp gezählt.

Dichtes und plüschiges Fell

Hauskatzen und British Kurzhaar zählen zu diesem Felltyp. Eine Drahtbürste, die besonders weich ist und gebogenen Zinken hat, wirkt unterstützend während des Fellwechsels. Eine Naturhaarbürste ist der ideale “Masseur”, aber auch ein Kamm mit unterschiedlich, mittellangen Zinken und runden Spitzen hilft dabei die letzten Knötchen aus dem Fell zu entfernen.

Weiches und lockiges Fell

Bei dieser Fellart darf niemals gegen den Strich gestreichelt oder gebürstet werden, da das Haar schnell brechen würde. Rexkatzen zählen zu diesem Felltyp. Sie bürstet man am besten mit einem engzahnigen Kamm mit kurzen und abgerundeten Zinken. Die Bürste sollte sehr weich sein, so dass sie lediglich sanft durch das Fell gleitet.

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