MÄDCHENFLOHMARKT #MODISCH AUSRANGIERT

Als Modeblogger ist man ist man immer auf der Jagd nach dem neusten Trend. Ich persönliche jage weniger dem neustem Schrei hinterher. Ich habe nur den Hang dazu, mich ständig neu zu verlieben. Kaum betrete ich die heiligen Hallen einer Boutique, ist es förmlich um mich geschehen. Eigentlich sollte man meinen, dass ich irgendwann immun gegen den Modewahn sei. Leider nein! Ich bin seit gedenken an ein Opfer der Mode. Vielleicht schlägt in meinem Körper kein Herz, sondern ein kleiner pochender Kleiderschrank. Obwohl ich als Fashion Blogger das Glück habe Dank Kooperationen tolle Kleidungsstücke zu ergattern, hat das keinen Einfluß auf mein Shopping Verhalten. Ich kaufe nach wie vor gern Mode. Am liebsten kaufe ich offline. Das Flanieren durch die Stadt, Window Shopping und das betreten eines Modeladens läßt nach wie vor mein Herz höher schlagen. Ich liebe den Duft neuer Kleidung und ich liebe es den Stoff zu berühren. Damit ich ein Kleidungsstück gern trage, muss ich es vorher irgendwie gefühlt haben. Online ist das nicht möglich. Jede Bestellung ist quasi eine Überraschung. Dennoch gibt es oftmals Stücke, die man nur online ergattern kann. Also bewege ich mich zwischen beiden Varianten.

Mädchenflohmarkt #Modisch ausrangiert

Ich werde oft gefragt, ob ich alle Fashion Pieces behalte. In der Vergangenheit war ich felsenfest davon überzeugt, dass ich alles immer mal wieder anziehen würde. Doch das ist natürlich absurd. Keiner trägt sein lebenlang alles. Im Laufe der Jahre ändert sich der Geschmack. Selbst, wenn man die Teile immer noch toll findet, macht einem irgendwann der Wachstum oder die neuen Proportionen einem einen Strich durch die Rechnung.

Mittlerweile sortiere ich regelmäßig aus. Ansonsten würde mein Ankleidezimmer aus allen Nähten platzen. Moment…es platzt schon aus allen Nähten!

Das ist immer wieder ein Zeichen dafür, dass ich mich von einigen geliebten Stücken trennen müsste. Als Fashionista ist es sicherlich nicht immer einfach und man redet sich gern ein, dass man das eine oder andere bald wieder anziehen würde. Doch seien wir mal ehrlich, in unserem Kleiderschrank hausen Dinge, die bestimmt einige Jahre uns nicht mehr gesehen haben.

Traurig aber wahr! Außerdem verliert man bei großen Unmengen an Kleidung oft den Überblick. Eine gute Ordnung ist in den meisten Kleiderschränken oder Ankleidezimmern auch nicht zu finden. Ich kenne etliche Frauen aller möglicher Alter und unter ihnen befinden sich welche, wo ich mich oft frage, wie man in dem Chaos überhaupt etwas wieder findet.

„Ordnung ist das halbe Leben“

Mein Freund behauptet gern ich horte Dinge, weil ich sie nicht sofort entsorge. Er versteht natürlich nicht meine emotionale Beziehung zu meinen Sachen. Es klingt schon leicht verrückt, ich weiß. Wenn ich mich von meinen Dingen trenne, dann habe ich mein ganz persönliches Ritual. Ich muss mir Zeit nehmen mich von ihnen zu verabschieden. Währenddessen lege ich fest in welche Kategorie ich sie sortiere. Ich sortiere nach meinem ganz persönlichem System aus.

Wer die Welt in Ordnung bringen will, gehe zuerst durchs eigene Haus.

Chinesisches Sprichwort

Ausortieren mit System

Bevor ich entscheide, wer aus dem Schrank fliegt, werden sie ausgiebig begutachtet. Dabei teile ich die Dinge in bestimmte Kategorien ein, um zu entscheiden wie, wo und ob überhaupt ich sie verkaufe.

1. Designer- & Antikstücke

Diese Stücke verkaufe ich online, weil hier meist ein besserer Preis erzielt wird als wenn man diese in einem Antik- oder Secondhand Geschäft verkauft.

2. Fehlkäufe, Geschenke & sehr gut erhaltende Kleidung sowie Accessoires

Es kommt immer mal wieder vor, dass ich auch Fehlkäufe tätige. Zuerst bin ich hellauf begeistert von meiner neuen Errungenschaft. Doch spätestens dann, wenn ich es anziehen will, bemerke ich, dass es NICHT mein Piece ist. Leider oft zu spät, um es zu tauschen.

Es kommt auch vor, dass man Geschenke erhält, die im Grunde schön sind, aber nicht zu einem passen. Was tun? Behalten aus Höflichkeit? Ich versuche sie zu tauschen. Natürlich gibt es auch Personen, die beleidigt reagieren und einen Tausch inakzeptabel empfinden. Diese Teile verschenke oder verkaufe ich dann auch.

Alles was gut erhalten ist, verkaufe ich am liebsten online. Denn auch dort sind die Leute bereit eher den Wert anzuerkennen als auf dem Flohmarkt. Lange Zeit wollte ich mir das nicht eingestehen und weigerte mich online zu verkaufen. Doch nach jahrelanger Entäuschung auf diversen Flohmärkten, habe ich mich für den Online Flohmartk entschieden. Bisher bevorzuge ich hier Mädchenflohmarkt.

3. Alte Sachen auf den Flohmarkt

Auf dem Flohmarkt verkaufe ich die Dinge, wofür ich nicht mehr so viel Geld haben möchte. Designerstücke oder neue Sachen sind sehr schwer auf dem regulären Flohmarkt zu verkaufen, denn die meisten Leute dort sind nicht sehr zahlungswütig. Man muss auch beachten, dass dort viel Menschen stöbern, die einfach nicht über das nötige Geld verfügen.

4. Verschenken

Unter Freunden und der Familie verschenke ich auch oft Kleidungsstücke, Accessoires oder Pflegeartikel, die ich über habe. Meine Mutter erzählt mir öfter was sie wieder braucht und bei Zufall habe ich gerade etwas da.

5. Altkleider & Spenden

Alles was ich bereit bin zu spenden, wird freigegeben für den guten Zweck. Gemeinsam mit meiner Mutter haben wir schon öfter Bücher, Cd’s, Dvd’s oder Videokassetten an Alten Heime, Büchereien oder Kinderheime gespendet. Aber auch Tierheime benötigen immer wieder alle möglichen Dinge. Hier kann man wunderbar in seiner Stadt schauen, ob man dem Tierheim vor Ort nicht etwas zu Gute kommen lassen möchte.

6. Wegwerfen

Ich gebe zu, das ist etwas was mir am schwersten fällt. Ich kann Dinge nicht einfach so wegwerfen, wenn sie noch intakt sind. Alles was kaputt ist oder Müll ist, kann ich seelenruhig entsorgen. Doch es gibt Sachen, die man wegwerfen könnte, doch ich sehe dafür den Grund nicht. Mein Freund und meine Mutter sind darin besser. Bei manchen Ausortieraktionen lasse ich meiner Mutter freie Hand.

Es ist verwunderlich, was alles so liegen bleibt, wenn man nicht daran arbeitet, es wegzuräumen.

Willy Meurer

Termine & Anbieter finden

Meine liebsten Online Anbieter für Flohmarktsachen sind:

Termine auf dem Flohmarkt

Wenn man auf dem Flohmarkt verkaufen möchte, muss man nicht nur früh aus den Federn, sondern auch schauen, wo es sich lohnt. Die besten Flohmärkte, die ich besuchte waren bisher Metro, Handelshof, Obi, Ikea, Feuervogel (Schule), SPD Flohmarkt und Wittenburg Flohmarkt.

  • Kleid | Shein*
  • Ohrringe | H&M
  • Nagellack | Essie Watermelon

Fotos: Miraluna Fotografie

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2 Comments

  • Ich mag Mädchenflohmarkt auch total gern, sowohl zum Verkaufen als auch zum Stöbern. Flohmärkte finde ich auch weniger lohnenswert. Angefangen von den Fahrtkosten über die Standmiete bis hin zum immensen Zeitaufwand mit einpacken, vor Ort sein, daheim wieder auspacken und einsortieren… Aber selbst stöbern nach Deko o.ä. ist toll 🙂

  • Da gebe ich dir recht. Ich liebe es eigentlich auf Flohmärkten zu verkaufen und zu stöbern, aber im Moment lohnt sich der Aufwand auch nicht so recht. Vorallem wenn man hochwetige Sachen hat und Leute auf den Märkten nicht den wert schätzen.

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