MACARONS #SÜßE VERSUCHUNG LAKTOSEFREI

„Wo die Liebe den Tisch deckt, schmeckt das Leben am besten.“

Französisches Sprichwort

Macarons #Süße Versuchung lactosefrei

Dank Mira habe ich das tolle Café Laura’s Küche kennengelernt. Wenn man an einer Autoimmunerkrankung und Intoleranzen leidet, ist es nach wie vor nicht so einfach irgendwo essen zu gehen. Gehe ich vegan essen, gibt es dort meist glutenhaltige Produkte. Gehe ich in vegetarische oder normale Restaurants, stehen Milchprodukte neben glutenhaltigen Speisen auf der Karte. Finde ich ein Gericht, muss ich nachfragen, ob darin Zusatzstoffe sind. Leider nutzen einige Küchen immer noch Fertigprodukte, die dann auch zu Unverträglichkeiten führen können. Nach wie vor, ist es wie Russisch Roulette spielen. Ich habe die Wahl, entweder ich meide alle möglichen Restaurants und mein Sozialleben leidet, ich schmeiße mir Tabletten rein, die vorsorglich gegen alles mögliche helfen sollen, oder ich bin wagemutig und esse drauf los. Einfach um zu sehen, was passiert. Letzteres ist eigentlich eine ganz üble Sache. Wenn die Beschwerden losgehen, könnte man nämlich meinen ich litt an einer Magen-Darm-Grippe. Wisst ihr am meisten ärgert mich,
dass es immer noch Leute gibt, die behaupten ich sei mäkelig. Das macht mich echt sauer. Sprüche wie, „Ach ja, du ißt ja fast gar nichts!“, „Du hast ja so komische Eßangewohnheiten!“ oder „Du solltest einfach mal wieder vernünftig essen. Du bildest dir das alles nur ein!“ kann ich echt nicht mehr hören. Speziell in der Familie habe ich oft das Gefühl, dass man mich nicht ernst nimmt. Neulich wäre ich beinahe ausgeflippt. Es ist so ermüdend ständig sich erklären zu müssen, warum man derzeit immer noch nicht „normal“ essen könne. Eigentlich sollte man doch Verständnis für jemanden aufbringen, der nach dem Essen nicht krank im Bett liegen möchte für den Rest des Tages. Kein Mensch hat Lust auf Bauchkrämpfe oder Erbrechen. Aber die Leute glauben einem erst, wenn sie live so etwas mitbekommen. Wenn ich dann höre, „Ach, du hast ja echt Probleme mit dem Essen. Ich dachte du läufst nur dem Trend hinterher.“ Dann könnt ich erneut zum HB-Männchen werden. Das Thema Unverträglichkeiten liegt mir persönlich sehr am Herzen, weil ich selber betroffen bin.
Ich weiß, wie schlimm das sein kann. Ich kann mich in die Lage von jedem Betroffenen absolut hineinversetzen und ich möchte das Thema einfach weiter publik machen. In der Ernährung ist noch so viel Aufklärungsbedarf und ich möchte ein Stück dazu beitragen. Das ist ein Grund, weshalb ich in meinen Food Beiträgen immer mal wieder auf Vitalstoffe eingehe und nicht einfach nur Rezepte poste. Ich möchte den Leuten bewusst machen, was in ihrem Essen steckt und was der Körper braucht, um gesund zu bleiben oder genesen zu können aufgrund von Ernährungsumstellungen. Ich bin schon heil froh, dass es mittlerweile immer mehr Schulmediziner gibt, die Ernährungsberater zu Rate ziehen. Wer Medizin studiert hat, weiß dass das Thema Ernährung nur einen winzigen Part ausmacht. Eigentlich ein fataler Fehler meiner Meinung. Denn mit einem fundierten Ernährungswissen könnte ein Mediziner viel effektiver Symptome und Ursache erkennen und vermutlich ohne Medikamente behandeln, die oft nur Symtpome lindern, aber nicht die Ursache angehen.

Laura’s Küche – lactosefrei

Im Grunde wurde ich nur aufmerksam auf das Café aufgrund meiner Beschwerden. Als Mira vorschlug Laura’s Küche aufzusuchen, um dort die kulinarischen Köstlichkeiten zu testen, war ich sofort Feuer und Flamme. Ein laktosefreies Café kannte ich in Hamburg noch nicht. Schlemmen ohne Nebenwirkungen! Großartig! Wir suchten also die Lokalität an einem Samstag auf. Neben dem Schlemmen, wollten wir Lauras Macarons in Szene setzen. Die kleinen süßen Models sehen nicht nur appetitlich aus, sie machen wirklich eine super Figur auf Bildern.

Die Idee des lactosefreien Cafés

Die Idee kam Laura, weil sie selber über Jahre hinweg lactoseintoleranz ist. Für sie war es genau wie für mich schwierig ohne

Probleme Essen geniessen zu können. So kam ihr die ein Café mit eigener Backstube zu eröffnen. Laura’s Küche gibt es im schönen Hamburg seit Juni 2016.

Macarons #süße Versuchung

Das französische Baisergebäck besteht aus Mandelmehl und die verbreiteste Variante ist die mit der Buttercreme. Das runde süße Gebäck ist ein Gaumenschmaus seit dem Mittelalter.

Laura’s Macarons

Ohne Zweifel sind Lauras die BESTEN, die ich bisher gegessen habe. Sie hat ihre eigene besondere Rezeptur für die Füllung, welche die Macarons besonders fruchtig schmecken lässt. Ich kann nur jedem empfehlen sich Maracons bei Laura zu bestellen!

Macarons selber machen

Zutaten für ca 16 Macarons

  • 440 g Puderzucker
  • 25 g dunkler Kakao
  • 3 Eiweiß
  • 25 g Zucker
  • 100 g sehr fein gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • 40 g Alpro Soja-Joghurt Erdbeere, Brombeere, Himbeere, Zitrone oder Heidelbeere
  • 50 g Alpro Soja-Brotaufstrich

Zubereitung

  1. 190 g Puderzucker und den Kakao in eine Schüssel sieben. Dann die gemahlenen Mandeln zugeben und vermengen. Eiweiß mit einer Prise Salz halbsteif schlagen. Den Zucker hinzufügen während des weiterschlagen. Nun die Puderzucker-Mandelmischung unterheben.
  2. Die Masse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen.  Auf einem belegte Backblech werden dann 32 gleichmäßig große Kreise aufgespritzt.
  3. 60 Minuten müssen die „Kreise“ an der Luft trocknen. Danach werden sie bei 120 °C Umluft 18 Minuten im Backofen gebacken. 12 Stunden muss das Gebäck nun auskühlen. Erst dann können sie gefüllt werden.
  4. Für die Füllung, den Alpro Soja-Brotaufstrich in einem Topf schmelzen oder den Alpro Soja-Joghurt verwenden und vorher Puderzucker zugeben und gut verrühren. Die Füllung wird dann auch in einen Spritzbeutel mit Lochtülle gefüllt.  Diese wird schliesslich auf die eine glatte Seite des Macarons gespritzt. Zum Schluß die Gebäckhälften aufeinanderlegen.
  5. Fertig ist der Macaron.

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2 Comments

  • Ich liiiebe Macarons, es vergeht nicht eine Woche in der ich nicht welche backe. Mein absolutes Lieblingsgebäck =)
    Die Lactosefreien finde ich toll und ganz besonders prima ist das alles im Café lactosefrei ist. Ich habe zwar keine Intoleranz, aber merke seit der Schwangerschaft, dass ich es doch nicht mehr so vertrage. Mal eben einen kleinen Joghurt essen muss ich mir mehrmals überlegen, denn meist habe danach entweder ein Bauchgrummeln oder richtige Bauchschmerzen =( Aber es gibt ja zum Glück Alternativen und wenn man dank eines solchen Cafés trotzdem nicht auf den „Kaffeetrinken-außer-Haus-Spaß“ verzichten muss ist das umso toller!!!

    Liebe Grüße
    Kathy

  • Liebe Kathy, in der Schwangerschaft kann sich so etwas irgendwie verändern, da würde ich wie du auch schauen was mir besser bekommt. Ich bin auch sehr froh, dass es Alterantiven gibt 🙂 Und ich trinke sehr gern Milchkaffee, meist dann eben mit der Alternative 🙂

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