KLEINE AUSZEIT IM VIENNA HOUSE ANDEL’S BERLIN

Zeit fühlen - nichts tun, nichts wollen

Das ist Luxus!

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Kleine Auszeit im Vienna House Andel’s Berlin

In meinem letztem Artikel „Hamburg bei Schietwetter # OOTD” hatte ich bereits erwähnt, dass man selbst bei feuchten kühlen Temperaturen dennoch die Tage interessant und kulturell gestalten kann. Doch auch wenn Hamburg eine schöne Stadt ist, fällt einem Abenteuerling wie mir, die Decke schon einmal auf den Kopf. In Hamburg sagt man Tschüss, so sage ich für meine kleine Auszeit Hamburg Tschüss, und reiste über das Wochenende nach Berlin. Gemeinsam mit Julia gönnten wir uns ein Wellness Wochenende im Vienna House Andel’s Berlin. Einfach den Alltag hinter sich lassen. Das funktioniert am besten mit einer guten Freundin. Denn wir teilen nicht nur eine Passion und einen Job, sondern verstehen aneinander auch noch sehr gut. Kleine Auszeiten aus dem Alltag zu nehmen sind wichtig, um wieder frische Energie zu tanken. Einfach mal dem Alltag entfliehen, neue Eindrücke aufnehmen und Ansichten neu definieren.

Manchmal bemerkt man selbst gar nicht, wenn man sich in einer Tretmühle befindet. Man tut und macht, doch nichts scheint sich zu ändern. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Einsicht. Die letzten Wochen hatten sich bei mir zugespitzt, ich fühlte mich ausgelaugt. Man könnte auch sagen, ich war wie ein altes Kaugummi, das man ausgespuckt hatte und das nun irgendwo am Asphalt klebte. Nur im Gegensatz zu dem Kaugummi lag es in meiner Hand mich wieder zu berappeln.

Ein Ausflug nach Berlin löste in mir freudige Erwartung aus. Wir würden die Zeit in einem wirklich sehr schönem Hotel verbringen mit einem wunderbaren Spa Bereich. Wellness – das klang köstlich in meinen Ohren!

Die Anreise nach Berlin ins Vienna House Andel’s Berlin

Gegen 10 Uhr stand ich bereits bei Mc Donalds in der Schlange und orderte für Julia und mich ein Frühstück. Innerlich widerstrebte es mich hier zu speisen. Eigentlich wollte ich nicht abweichen von meiner gesunden veganen Speisekarte. Aber es hatte keinen Zweck, ich hatte noch nichts gegessen und am ZOB gab es

keine weiteren Optionen, die nach einem nahrhafteren Frühstück schrien. Immerhin gab es freie Sitzplätze an denen man in Ruhe essen konnte. Wenige Minuten später schneite Julia zur Tür herein.

Per Flixbus mit miserablem WiFi ging es gen Berlin. Die Fahrt verging wie im Fluge. Als hätten wir Quasselwasser getrunken, unterhielten wir den kompletten Bus. Am Alexander Platz ging es dann mit der Straßenbahn weiter direkt zum Hotel. Gäste des öffentlichen Verkehrs werden hoch erfreut sein, denn die Straßenbahn Station lag direkt gegnüber des Hotels.

Das Vienna House Andel’s Berlin Hotel

Von Außen wirkte das Gebäude recht unscheinbar, aber sobald sich die Eingangstür öffnete, gab es einen WOW Effekt. Als erstes faszinierte mich der Deckenhimmel mit den vielen golden herbahängenden Blättchen, die dem Raum das Gewisse etwas verliehen. Beim näherem Hinsehen stellte sich das Blattkonstrukt als sehr einfach gestaltet heraus. Die Wirkung war immens. Ich sollte mir das für ein DIY Projekt unbedingt merken. Links von uns gab es eine Lounge Ecke für Gäste. Besonders gut gefile mir die Kaminecke, dass hatte etwas. Frontal lag die Rezeption, die in einem modernen Goldbau glänzte.

Unsere Suite im Vienna House Andel’s Berlin

Wenige Minuten später hatten wir auch schon eingecheckt. Unsere Suite befand sich in der 11.Etage mit einer atemberaubender Aussicht auf Berlin. Unser Zimmer war in einem Wohn- und Schlafbereich unterteilt. Das moderne Design versprühte geschäftige Lebensfreude. Hier ließ es sich länger als ein Wochenende aushalten. Das Bad ließ mein Herz noch einmal in die Höhe schnellen. Wir hatten einen Dusch- sowie Badbereich. Ein Fenster sorgte für extra

viel Licht. Nur das WC machte mir etwas Sorge. Es war ein gläserner Kasten, genau wie die Duschkabine. Unkomplizierte Freizügler mochte es nicht stören, wenn man zu Zweit im Bad verweilte und des anderen Aktivitäten begutachten konnte. Doch soweit waren Julia und ich nicht. Es gab private Grenzen. Beim Bad hört die Gemeinschaft auf 😉

Als kleine Aufmerksamkeit hatte das Hotel uns ein paar leckere Süßkartoffel-Rote Beete-Chips und kühlen Früchtetee bereit gestellt. Kleine Dinge, die das Gästeherz erfreuen!

Das Frühstück im Vienna House Andel’s Berlin

Hier gibt es zwei Optionen. Als Gast kann man ein leckeres großzügiges Buffet geniessen im Restaurant Delight. Gäste, die eine Suite gebucht haben, kommen in den Genuss ihr Frühstück in einem seperaten Bereich einzunehmen. Besonders geeignet ist diese Variante für Geschäftsleute oder Personen, die Privatsphäre bevorzugen. In meinem Fall war es die perfekte Wahl. Ich bevorzuge den privaten Rahmen und geniesse es in vollen Zügen ruhig zu speisen.

Nebenbei konnten Julia und ich über aktuelle und neue Blogprojekte sprechen. Der Buffetbereich war hier in 3 Zonen aufgeteilt. Die eine Seite war der reine Essbereich, während die andere Seite einen Wohnzimmer Charakter zeigte. Hier konnte man sich zurückziehen, um zu lesen oder wichtige Termine zu besprechen. Eine Treppe führte hinauf zu einem weiteren Meetingbereich, der ebenfalls einen wohnlichen Charakter versprühte. Eine große Dachterrasse konnte für ausgiebige Sonnenbäder genutzt werden.

“Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Frühstück”

Wellness im Vienna House Andel’s Berlin “Spasphere”

 

We believe in the beauty of simplicity

Was wäre eine Auszeit ohne eine Wellnessbehandlung? Nicht nur der Geist will entspannt werden, sondern auch der Körper. Also gönnte ich mir eine Anti-Stress Gesichtsbehandlung mit intensiver Nackenmassage. Zu melodischen Klängen wurde mein Gesicht gereinigt, gepeelt, mit einer Maske versorgt und mit einer besonderen Pflege versorgt, die sanft einmassiert wurde. Die Massage hätte Stunden andauern dürfen.

Es werden hier Bereiche stimuliert, die ein Wohlgefühl auslösen und man sich sofort entspannt fühlt. Abschliessend erhielt ich ein zartes Tages Make Up. Julia hingegen ließ sich mit einer Rückenmassage verwöhnen. Neben Massageanwendungen bietet das Spaphere einen Saunabereich, Ruheraum und Whirlpool. Hier lässt man die Seele baumeln während den “Schwitzgängen”.

Für gesunde Verköstigung sorgen diverse Teesorten, Wasser und frisches Obst. Das Spa ist in jedem Fall auf meiner Wohlfühlskala ganz weit oben. Ich hätte mir nur noch eine Kaminsauna gewünscht. Das ist aber so mein persönlicher Favorit an der Saunawelt. Das Knistern von Holz in so einem Glasofen mitten in der Sauna hat etwas beruhigendes und winterliches an sich.

Wer sich sportlich betätigen möchte, kann sich austoben im Fitness Raum. Eigentlich wollte ich den Bereich auch unsicher machen, aber ich hatte meine Sportschuhe zuhause liegen lassen.

Skybar im Vienna House Andel’s Berlin

In 65 Meter Höhe befindet sich die Skybar. Das Design spricht hier für sich. Moderne trifft auf Retrolook. Lauschige Ecken laden ein, um die grandiose Aussicht zu geniessen. Wir durften exklusiv vor Öffnung die Bar aufsuchen und in Augenschein nehmen. Nicht nur am Abend ist diese Bar ein Highlight. Hier würde ich gern einmal bei Kaffee und Kuchen diese Aussicht mitten auf Berlin erleben wollen. Am Abend waren wir offizielle Gäste in der Skybar. Badoo hatte eingeladen. Der

Hauptstar diesen Abends war Zak Abel. Ein Jungstar aus Großbritannien mit einer Stimme, so weich wie Butter. Gefühlvoll sang er jedes Wort und verzaubtere sein Publikum. Ein Mann mit einer Stimme, die Potenzial zu mehr hat. Besonders die jungen Damen waren von dem charmanten gutaussehendem Herr völlig hingerissen.

Das Mavericks im Vienna House Andel’s Berlin

Nicht nur Gäste tummeln sich im Mavericks, sondern auch Genießer, die ein bischen Kalifornien erleben wollen. Die Gerichte unterliegen asiatischen, mexikanischen und pazifischen Rim Einflüssen und sorgen für wahre Gaumenfreuden. An unserem letzen Abend haben wir uns von den Genüssen überzeugen können. Nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch sind die Gerichte exquisit.

Die Skykitchen im Vienna House Andel’s Berlin

Das Restaurant erfreut sich äußerster Beliebtheit. Wer hier speisen möchte, muss einen Tisch Monate vorher bereits reservieren, da die Platzwahl limitiert ist. Julia und ich hätten liebend gern in diesem modernen Ambiente gespeist, leider war die Sterneküche komplett ausgebucht. Aber wir haben uns gesagt, sollten wir wieder in Berlin sein, müssen wir hier einmal dekadent speisen und ein Resumé ziehen.

Berlin ist keine Stadt, sondern eine Lebenseinstellung.

Außergewöhnlich Berlin

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