KEY WEST

Key West

Während unserer Reise wollten wir nicht nur Miami und Miami Beach sehen. Die Stadt ist groß und bietet viel. Aber es zog uns weiter. Wir hatten schon viel über Key West gehört, so war es nicht verwunderlich, dass es uns dorthin verschlug. Doch bevor es losging, mussten wir erst einmal ein passendes Auto finden.

Leider hatten wir keinen Mietwagen im Vorwege gebucht. Wir glaubten es sei günstiger vor Ort einen zu mieten. Natürlich wurden wir enttäuscht. Es half nichts sich im nachinein darüber zu ärgern.

Wir klapperten etliche Autovermietungen ab, um Preise einzuholen. Miami ist verdammt teuer, wenn es um Mietwagen geht. So viel ist sicher. Wir waren schon kurz davor aufzugeben als wir in unserem Hotel eine nette Familie kennenlernten, die genau unsere Interessen verfolgte. Kurzerhand entschieden wir, dass man sich gemeinsam ein Auto teilen könnte. Gegenüber dem Hilton Hotel befand sich das Doubletree Grand Hotel, welches auch zu den Hiltons gehört.

Im inneren ist ein kleines Einkaufscenter. Dort befinden sich Cafes, Restaurants, Shops, ein Hundesalon und auch Auto-, Fahrrad, Motorräder und Segway Vermietungen. Unsere Wahl fiel auf Enterprise. Zwei Tage vorher hatten wir das gewünschte Auto bestellt.

Überpünktlich wie wir Deutschen so sind, waren wir etwas früher bei der Autovermietung, um das Gefährt abzuholen. Da hatten wir aber die Rechnung ohne die Miamianer gemacht. Denn die informierten uns, dass das Auto noch auf dem Weg hierher sei. Es würde ungefähr 15 Minuten dauern. Aus der genannten Viertelstunde wurden zwei Stunden. Man kann sich vorstellen, dass wir ein wenig ungehalten waren. Nach deutscher Mentalität muß alles pronto und am besten sofort passieren. In Miami ist es wie in Spanien…immer mit der Ruhe…

Nachdem wir statt um 9 Uhr unseren Chrysler erst um 11 Uhr in Empfang nehmen konnten, mussten wir uns nun spurten. Zu 6 brausten wir dann Richtung Key West.

Laut Route sollten wir 3,5 Stunden dahin benötigen. Da man in Miami nicht so rasen darf wie in Good old Germany, haben wir letztendlich 5 Stunden gebraucht. Bevor man Key West erreicht, muss man an die 42 Brücken des Overseas

Higways überqueren. Die Florida Keys bestehen aus über 200 Koralleninseln. Sie liegen vor der Südspitze der Halbinsel Florida zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantischen Ozean.

Obwohl die Autofahrt lang und anstrengend ist, lohnt es sich allemal. Das Gefühl, welches in einem aufsteigt während der Fahrt über die Inseln und das Meer, kann man kaum in Worte fassen. Es ist wirklich beeindruckend. Key West ist eine niedliche kleine Insel mit historischen Gebäuden, die sich wunderbar in das Gesamtbild einfügen.

Natürlich verfügt Key West über etliche Touri Läden. Aber alles ist so wundervoll und liebevoll gestaltet, dass ich mich in die Insel verliebt habe. Die Strände sind dort recht schmal und klein im Gegensatz zu Miami Beach, aber dennoch schön. Das einzige was mich dort und in Miami gestört hat, sind die ganzen Algen.

Man könnte diese ruhig öfter entfernen lassen, denn Algen duften nicht sonderlich angenehm. Außerdem bieten sie keinen schönen Anblick.

Den Mietwagen hatten wir 3 Tage und haben dafür $350 bezahlt. Benzin haben wir recht wenig verbraucht. Wir mussten lediglich zweimal tanken und haben dafür $ 100 bezahlt. Das Auto war wirklich einsame klasse. Wir hatten eine Ledersitzausstattung, eine Klimaanlage, Automatik, Platz für 7 Personen und das Tür- sowie Kofferraum öffnen verlief völlig automatisch. Man muss bedenken, dass man in Amerika gern auf großem Fuß lebt. Sprich besonders große Autos sind dort sehr angesehen.

Wenn man die Wahl hat sollte man auf alle Fälle einen größeren Wagen in Erwägung ziehen. Platz und Komfort sind unschlagbar. Ein Vergleich mit verschiedenen Anbietern und der Autogröße lohnt sich. Ein Tipp! Mietet kein Auto am Flughafen. Dort sind die Preise meist wesentlich höher angesetzt als im Ort selber. Falls ihr von Miami eure Tour startet, schaut dort nach einer Autovermietung. Falls ihr nicht fündig werdet, fahrt zum Flughafen. Draußen gibt es eine Straße mit etlichen Vermietungen. Diese liegt etwas versteckt. Fragt dort am besten die Security. Die meisten kennen nämlich die Straße mit den günstigeren Autos. Ansonsten könnt ihr euch auch hier schlau machen.

Was bietet Key West?

Neben vielen touristischen Ecken und Läden, kann man wie überall auf der Welt eine Sightseeing Tour genießen. Wenn ihr nicht selber herumfahren wollt, dann kann ich den Hop-On Hop-Off Bus empfehlen. Nähere Infos zu den Keys findet ihr auch hier. Es gibt aber auch eine App, die ihr auf der Insel nutzen könnt für euer Smartphone. Die Sportskanonen unter euch, können auch um die Insel herum radeln. Hire gibt es verschiedene Anbieter. Falls euch mein Tipp nicht gefällt, fragt am besten vor Ort nach, wo man gut Räder mieten kann.

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