KAKAO MACHT GLÜCKLICH & GESUND

Schokofans werden endlich bestätigt im Glauben, dass der süße dunkle Gaumenschmaus doch nicht so ungesund ist, wie man immer meint. Bereits 100 Gramm wirken sich laut einer Studie positiv auf das Herz und den Kreislauf aus. Das hören wir doch gern 🙂 Einen Haken hat die Sache dennoch. Wer täglich viel Schokolade futtert nimmt zu. Eine Tafel Schokolade von 100 Gramm enthält ungefähr 500 Kilokalorien. Damit deckt man schon gut und gern ein Viertel seines Energiebedarfs. Außerdem enthält Schokolade viel zu viel Zucker und Fett.

Als Schokojunkie kann ich bestätigen, dass zu viel Schokolade dick macht und sogar Unreinheiten auf die Haut zaubert. Das wahre Problem ist jedoch nicht der Kakao an sich, sondern die Herstellung sowie Zusammensetzung einer handelsüblichen Tafel Schokolade. Die Kakaofrucht an sich enthält natürliche Vitamine und ist gesund. Wer nicht auf die herkömmliche Schokolade verzichten mag, sollte einfach den Konsum reduzieren. Am besten wäre es natürlich die Auswahl an Schokolade einzugrenzen.

Im Reformhaus oder im Bioladen des Vertrauens findet man gute Alternativen, die etwas gesünder sind. Eine weitere Möglichkeit wäre es seine Schokolade selber herzustellen. Ein Rezept hatte ich vor einiger Zeit von Attila Hildmann hier im Blog vorgestellt. Sicherlich schmeckt diese Variante nicht so zuckersüß wie das bekannte Stück Schokolade, aber man kann auch vegane Schokolade „pimpen“.

Roher Kakao ist eine kleine Wunderwaffe

Man nimmt an das im Kakao etwa über 300 Inhaltsstoffe vorhanden sind. Beispielsweise sorgen in dem Kakao das enthaltene Serotonin und Dopamin für eine stimmungsaufhellende Wirkung und steigern das Wohlbefinden. Sie helfen gar bei Depressionen, aber auch bei Liebeskummer leistet die Schokolade erste Hilfe.

Kakao Inhaltsstoffe

  • 11,5 Prozent Eiweiß
  • 9 Prozent Zellulose
  • 5 Prozent Wasser
  • 2,6 Prozent Mineralstoffe
  • Kalium
  • Magnesium
  • Calcium
  • Ballaststoffe
  • Vitamin E
  • Serotonin
  • Dopamin
  • Antioxidantien
  • Eisen
  • ungesättigte Fettsäuren
  • Theobromin

Roher Kakao in seiner Wirkung auf den Körper

Magnesium verringert die Müdigkeit und regelt den Energiestoffwechsel. Der hohe Calciumgehalt in dem rohen Kakao unterstützt die Weiterleitung von Muskel- und Nervensignalen und stärkt die Knochen. Es fördert er die Verdauung und unterstützt die Produktion von Glückshormonen. Der Körper wird dadurch entspannt und mit Energie versorgt. Diese fördert die Konzentration. Ein Magnesiummangel ist oft ein Grund für Herzprobleme. Das Mineral erhöht die Kraft des Herzmuskels, senkt den Blutdruck und sorgt für einen gleichmäßigen Herzschlag. Magnesium enthält mehr antioxidative Flavonoide als die bisher meist getesteten Lebensmittel, einschließlich Rotwein, Blaubeeren und grüner Tee. Durch die Antioxidantien wird der unerwünschte LDL-Cholesterinspiegel gesenkt. Die Arterien werden vor Verkalkung geschützt und gleichzeitig wird das Risiko eines Infarkt oder Schlaganfall gesenkt. Außerdem beugen sie frühzeitiger Alterung vor und bekämpfen schädliche freie Radikale. Somit wird die Entstehung bestimmter Krebsarten verhindert.

Kakao zählt weltweit zur höchsten pflanzlichen Magnesiumquelle

Roher Kakao bei Erkältung

Im rohen Kakao befindet sich Theobromin, was den Körper vor Erkältungen schützt. Es hilft dabei den Hustenreflex zu hemmen.

Roher Kakao bei Diabetes

Regelmäßiger Verzehr von  Kakao beschleunigt den Zuckerstoffwechsel und verhindert Blutzuckerspiegelschwankungen. Er schützt auch vor  Heißhunger auf Süßes.

Mit Rohem Kakao abnehmen

Er steigert das Sättigungsgefühl und durch den hohen Zuckerstoffwechsel wirkt sich das positiv auf die Gewichtsabnahme und zu hohem Blutdruck aus.

koawach – Die faire Bio Schokolade

Auf einem der letzten Presse Events lernte ich koawach kennen. Daniel, einer der Unternehmer erzählte mir, dass die Geschäftsidee zuhause entstand. Denn er vermisste einen Wachmacher, der nicht zu 100% aus Kaffee bestand. So experimentierte er mit hochwertigem Kakao.

Natürlich musste der Familien- sowie Freundeskreis für die Experimente herhalten. Wie man sieht mit Erfolg. Während des Gespräches mit Daniel habe ich gespürt, wie sehr er das liebt was er macht. Besonders gefiel mir, dass ihm wichtig war, dass der Kakao fair hergestellt wird. So oft es geht, fliegt er sogar selbst vor Ort zu den Plantagen. Während des Events konnte ich mich selbst von dem Geschmack und den bisherigen Variationen überzeugen. Für die Leute, die den Wachmacher Kick wollen, empfiehlt sich die Kakaovariante mit Guarana. Jede Sorte für sich ist geschmacklich ein Highlight. Aktuell liebäugel ich mit dem Pfefferminzgeschmack.
Übrigens alle Bilder in diesem Beitrag enthalten koawach. Man kann nämlich in nahezu jedem Gericht eine Prise Schokolade beimischen. Wusstet ihr, dass es üblich ist bei Wildgerichten Schokolade über das Fleisch zu raspeln? Selbstverständlich nur Zartbitterschokolade, dass ist auch die gesündere Alternative. wenn ihr also eure Schokogelüste umstellen möchtet, schlage ich vor, dass ihr das Step by Step macht. Denn wer immer nur Vollmilch isst, wird zu Beginn den Geschmack von purem Zartbitter als ungewohnt empfinden. Der Kakaogehalt einer Schokolade kann variieren von 30% bis 100%. Ab 70% wird es dann gesünder 😉

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