KAFFEE ♡ TCHIBO EVENT

Am Wochenende besuchten Julia und ich das Tchibo Event. Das ganze Spektakel spielte sich über den Dächern der Hafencity in Hamburg ab. Die Sonne lachte an jenem Samstag und wir hatten mächtig gute Laune. Die einzige kleine Hürde, dies es zu überwinden galt, waren die unzähligen Stufen in die 7.Etage. Modernisierte Gebäude besitzen im Grunde einen Fahrstuhl. Doch Julia und ich hatten Pech. Der Lift war „out of order“. Eigentlich funktionierte das Transportmittel, aber zwei Bauarbeiter hatten den in Beschlag genommen. Grinsend schauten sie uns an. Sie ahnten wohl, dass wir ins Dachgeschoss mussten. Japsend und ächztend schleppten wir uns die Stufen hinauf. Nebenbei bemerkt waren wir sehr bepackt. Wir hatten nach dem Event noch ein Fotoshooting vor uns.

Man kann sich also vorstellen, dass wir völlig „durch“ waren, bevor es überhaupt losging. Wir waren dazu noch die Letzten auf die man gewartet hatte. Wie sollte es auch anders sein. Glücklicherweise hatte man noch nachsichtig auf uns gewartet.

Kaum hielten wir unseren Begrüßungsdrink in den Händen, ging es auch schon los. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe versammelte sich vor einem Tisch auf dem verschiedene „Kaffee Stationen“ aufgebaut waren. Demonstriert wurden die unterschiedlichsten Kaffeezubereitungsarten per Hand. Ich musste gestehen, dass ich diese händischen Möglichkeiten kaum nutzte. Irgendwie ist man heutzutage immer auf den Sprung. Wenn es dann wieder einmal schnell gehen soll, schnappt man sich aus dem nächsten Coffee Shop einen „To Go“.

Ich laufe wirklich täglich an einem Oh it’s Fresh Laden vorbei. Meine Rabattkarte ist regelmäßig voll. Aber dort einen Kaffee pur trinken kommt für mich nicht in Frage, weil ich im Grunde den Geschmack nicht mag. Dank Tchibo habe ich nun gelernt, dass echte Kaffeeliebhaber die braune Flüssigkeit pur trinken. Ich oute mich also heute offiziell als Kaffee-Banause! Ich verfälsche den guten Geschmack. Aber ich muss jetzt mal ehrlich sagen, dass in den meisten Coffee Shops der Kaffee echt zum abgewöhnen schmeckt. Diese verbrannte Note ist doch echt unschön, oder was sagt ihr dazu?

Wenn ich schon schwarzen Kaffee trinken möchte, dann muss der auch gut schmecken. Kaffee besitzt mehr als 800 Aromastoffe. Die Aromastoffe entstehen bei dem Röstvorgang. Je länger die Kaffeebohne geröstet wird, desto mehr Aromastoffe werden freigesetzt. Also ein entscheidender Faktor für den Kaffeegeschmack. Damit das Aroma länger im Kaffee bleibt, sollte der Kaffee trocken und kühl gelagert werden. Am besten lagert man gar ganze Bohnen und mahlt diese kurz vor dem Brühvorgang.

Doch wer heutzutage besitzt schon ein Mahlwerk? Der Großteil kauft gemahlenen Kaffee für seine Filtermaschine. Die jüngere Generation kauft sich sogar eher Pads- oder Kapselmaschinen. Geschmacklich gesehen, ist der Filterkaffee unumstrittener Platzsieger. Während unseres Kaffee Tastings habe ich im Geiste schon meine Kapselmaschine verbannt. Der Blonde Roast Filterkaffee von Tchibo war für meine Geschmacksnerven eine wahre Gaumenfreude. Ich bin ganz klarer Fan von der hellen Bohne. Die dunkle Variante ist mir zu herb.

Erst blasen,

dann schlucken!

Kaffee ist sonst ziemlich heiß!

Nichtsdestotrotz war ich sehr überrascht, wie unterschiedlich die Brühart das Aroma verändern kann. Sogar das Umrühren spielt dabei eine Rolle. Mir hat am allerbesten der Filterkaffee aus der Chemex Glaskaraffe geschmeckt. Der Kaffee schmeckte daraus so leicht mild und hatte eine leichte fruchtige Note. Das war für mich das allererste Mal, dass ich einen Kaffee wirklich pur trinken wollte. Man kann schon sagen, dass ich da ein Aha-Erlebnis hatte. Die Chemex Glaskaraffee ist ein absoluter Hingucker noch dazu. Die macht sich wirklich hübsch auf so einem gedeckten Kaffeetisch. Ich habe schon im Netz nach dem guten Stück Aussschau gehalten. Es gibt sie in verschiedenen Größen.

Neben dem Tasting konnten wir uns an einem Frühstücksbuffet satt essen. Ich glaube an diesem Tag habe ich Unmengen an kleinen veganen Pfannenkuchen verschlungen. Ich bin ein absoluter Fan solcher kleinen Leckereien. Gib mir Pfannenkuchen und ich bin glücklich 🙂

Ein weiteres Highlight an dem Tag war unser Bastel Projekt. Wir haben gemeinsam eine Drip-Station gebaut. Ihr solltet das Teil unbedingt nachbauen.

Es sieht wirklich stylisch aus! Ich habe von Tchibo das Video einmal mitverlinkt. Ich muss aber erwähnen, dass die Drip-Station im Video keine Halterung für die Filtertüten beinhaltet, welche wir aber eingebaut haben. Ansonsten gibt es eine großartige bebilderte Anleitung von Decorize.

Die Tchibo Drip-Station

Benötigte Utensilien vom Baumarkt

  • 1 m Kupferrohr mit einem Durchmesser von 15 mm
  • 8 Kupfer-T-Stücke
  • 6 Winkel in 90° mit einseitiger Muffe für 15 mm Rohr
  • 4 Kupferkappen für 15 mm Rohr
  • 1 Rohrschneider
  • 1 Zollstock
  • 1 Edding
  • 1 Zange

Das Kupferrohr in Folgende Teile zuschneiden:

  • 4 x 8 cm (Beine)
  • 5 x 7 cm (für das bildende Quadrat – Seitenteil)
  • 1 x 6 cm (Seitenteil für die Filtertüten)
  • 4 x 8 cm (Beine)
  • 4 x 4 cm (Beine)

Enthusiastisch machten wir uns ans Werk. Theoretisch hätten wir in Windeseile das Rohr in die vielen kleinen unterschiedlichen Größen geschnitten haben müssen. Mit dem manuellen Rohrschneider waren wir aber wesentlich länger beschäftigt als gedacht. Man mag es kaum glauben, aber ich holte mir sogar Blasen an den Händen und musste meine letzten Stücke Julia schneiden lassen. Dafür baute ich unsere beiden Drip-Stationen brav zusammen. Ich war wirklich stolz auf unsere Werke.

Daheim präsentierte ich meinem Freund die schöne Drip Station. Das erste was er fragte, „Was soll das denn darstellen?“ Stolz wie Oskar erklärte ich was wir da gebaut hatten. Anstatt ein Lob einzukassieren, durfte ich mir anhören wie schief das Teil sei. Als ich ihm erklärte, dass wir mit dem Rohrschneider mächtig kämpften mussten, winkte er ab und meinte, „Wir verschrotten das Ding, dann gibt es wenigstens noch für das Kupfer Geld.“ Ist das nicht allerhand? Mein Schweiß und Blut zu verschrotten? Ich war empört. Das kam ja wohl mal gar nicht in die Tüte! Die Drip-Station bleibt und ist nun fester Bestandteil meiner Deko-Welt! Noch am nächsten Morgen hörte ich meinen Freund in der Küche am werkeln. Dafür, dass er meine Arbeit verschrotten wollte, kam sie aber gut zum Einsatz! Er brühte sich damit nun einen Blonde Roast Kaffee auf! Kaum war der Becher geleert, befand er alles für gut. Ohne Worte! Aber schön, dass ihm MEIN Kaffee gemundet hatte 😀

Weitere Themen:

Merken

Merken

Merken

Merken

Written By
More from strasskind

DAS MEHNDI & BIO: VÉGANE SKINFOOD

Das Thema „Vegan“ und „Bio“ ist mittlerweile in aller Munde. In der...
Read More

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.