#JOINTHEMOVEMENT – WÜNSCHE WERDEN WAHR

Immer wieder Weihnachten! Jedes Jahr wird das Fest der Liebe im Kreise der Familie zelebriert. Ein feierlich geschmückter Weihnachtsbaum, umsäumt mit Geschenken darf natürlich nicht fehlen. Neugierig fragt man sich, was sich im inneren der verzierten Geschenkboxen verbirgt. Ist es das lang ersehnte Smartphone? Vielleicht auch die wunderschöne Uhr? Oder etwa Karten für das neue Musical? Die Hoffnung bleibt bis zur genannten Stunde. Dann erst dürfen die Geschenke ausgepackt werden. Vielerlei Regungen werden im Gesicht festgestellt. Manche Augen leuchten vor Freude und andere versuchen geschickt die Enttäuschung zu verbergen. Sicherlich kommt das dem einen oder anderen bekannt vor?

Wundervoll vs Grauenvoll

Die Weihnachtsstimmung war himmlisch. Es stimmte alles an dem Tag. Endlich fand die komplette Familie zusammen. Das ist nämlich nicht immer so bei uns. Denn viele Familienmitglieder leben verstreut in ganz Deutschland und im Ausland. Somit ist es für uns alle immer etwas ganz besonderes, wenn wir zusammen finden und gemeinsam die Feiertage geniessen. Geschenke werden bei uns immer erst abends geöffnet. In der Regel schenken wir uns Dinge, von denen wir wissen, dass der andere sie sich schon lange wünscht. Eigentlich geht es auch primär um den Gedanken. Das Geschenk symbolisiert, dass man sich mit der Person auseinandergesetzt hat und ihm einfach eine kleine Freude machen möchte. Doch natürlich gibt es auch solche und SOLCHE Geschenke….an diesem Abend erwischte es mich. Freudig packte ich das Geschenk meines Onkels aus. Es war ein Buch, welches wohl schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatte. Das wäre gar nicht weiter wild gewesen, wenn die Widmung darin nicht von einer wildfremden Person für jemand Unbekannten darin gestanden hätte inklusive Hotelstempel. Somit war klar, das war ein “Ich brauch irgend ein Geschenk schnell”. Irgendwie enttäuschend.

Doch das grauenhafteste Geschenk, welches ich je zu Weihnachten erhielt, war eine groteske defekte Tonfigur. Ich kann nicht einmal mehr sagen, was sie dargestellt hatte. Sie war einfach nur unansehnlich und riesig. Ich weiß wirklich nicht, was man sich bei diesem Geschenk gedacht hatte. Vermutlich war es selber ein unliebsames Geschenk gewesen. An meine schönsten Geschenke erinnere ich mich hingegen am liebsten. Eigentlich gab es davon sogar recht viele. Eines meiner jüngsten Geschenke, über die ich mich sehr gefreut hatte, war zum einen der Familienbesuch im Musical “Tanz der Vampire” und über ein iPad.

  Wuensche werden wahr

Wünsche, Hoffnungen & Sehnsüchte

Während ich mich einer schönen Kindheit erfreuen durfte und immer schöne Weihnachten erlebt hatte, gibt es andere Kinder, denen dieses Glück nicht vergönnt ist aufgrund ihrer Lebenssituation. Glücklicherweise gibt es Vereine wie „Kinderlachen e.V.“, die Wünsche für Kinder wahr werden lassen. Sie beschenken nicht nur, sondern zaubern diesen Kindern ein Strahlen ins Gesicht und geben ihnen das Gefühl dazuzugehören. Mit vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt Kinderlachen gemeinnützig bedürftige Kinder in ganz Deutschland mit dem, was sie am dringendsten benötigen. Dazu zählen Möbel, Materialien für Schule und Freizeit, medizinische Geräte, Betten und vieles mehr. Darüber hinaus erfüllt Kinderlachen Kinderträume im Rahmen von unvergesslichen Veranstaltungen sowie Freizeitaktivitäten.

PILOT unterstützt diesen Verein dieses Jahr mit einer einzigartigen Aktion. Ab sofort und bis zum 26. November 2016 hat man die Möglichkeit per Hand geschriebene Weihnachtsgrüße auf Pilot Movement hochzuladen. Damit habt Ihr nicht nur die Chance ein vorweihnachtliches Wochenende in Hamburg, München oder Berlin inkl. Taschengeld zu gewinnen, sondern ihr unterstütz noch etwas sehr Gutes dabei. PILOT spendet 50 Cent pro Beitrag für den Verein Kinderlachen e.V.

Macht mit! Unterstützt diese tolle Aktion und zückt eure Stifte und ladet eure Weihanchtsgrüße jetzt hoch! Denkt an die vielen lieben Kinder, denen ihr ein leuchten in die Augen zaubert dadurch.

Pilot Pen

Wusstet ihr…

Der Erfinder des Wunschzettels

Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir ein echtes Pony, ein Ponyparadies und für meine Barbies ein Haus….so in etwa sehen viele Wunschzettel kleiner Mädchen aus, die sich zu Weihnachten vom Weihnachtsmann etwas wünschen. Zumindest zu meiner Zeit wünschte man sich meist Spielsachen oder Tiere, ob man das alles auch bekam, stand auf einem ganz anderen Blatt. So ein geschriebener Wunschzettel schafft Hoffnung und Vorfreude auf die kommenden Weihnachtsgeschenke. Bis zu meiner Einschulung kannte ich den Wunschzettel gar nicht. Erst durch meine Mitschüler erfuhr ich, dass man dem Weihnachtsmann seine Wünsche mitteilen müsste. Also schrieb man einen Wunschzettel. Diesen gab man den Eltern und die schickten den an den Weihnachtsmann. Wer brav war, erhielt Geschenke und alle die ungezogen waren, bekamen eine Rute. So einfach war das. Aber woher stammte die Idee eines Wunschzettels überhaupt? Der Weihnachtsmann selbst kam wohl kaum auf diese Idee…

Vermutlich waren die Erfinder des ursprünglichen “Wunschzettels” Eltern aus der damaligen Oberklasse gewesen. Denn laut des Hamburger Kunst- und Kulturhistorikers Torkild Hinrichsen fand man bereits Hamburger Material aus dem 17.Jahrhundert dazu. Zu jener Zeit nannte man die beschriebenen und bemalten Zettel “Weihnachtsbriefe”. Man möge jetzt annehmen, dass hier Kinder brav aufgefordert wurden ihre Weihnachtswünsche an das Christkind oder den Weihnachtsmann zu äußern. Leider nein. Die Kinder mussten regelrechte Lobhymnen auf das Papier bringen. Es gab gar speziell vorgefertigte kunstvoll verzierte Vorlagen, die von Schreibmeistern geliefert wurden. Die Bestellung gaben die Eltern auf bei den Lehrern oder Pfarrern. Die Kleinen mussten also sich bei den Eltern und Paten für die Erziehung und das Wohlergehen bedanken. Natürlich bat man im letzten Satz auch noch um Gottes Segen. Böse Zungen würden sagen, die Eltern lobten hier sich selbst.

Pilot

Die ersten echten Wunschzettel

Erst im 19.Jahrhundert fand eine Veränderung statt. Nach und nach verschwanden die religiösen Motive auf den Wunschzetteln und wurden durch heimische Abbildungen ersetzt. Bald erschien gar der Weihnachtsbaum mit eigenen Wünschen auf den Zetteln. Doch die Idee alleine stammte hier nicht von den Kindern. Für den Wandel war die Spielwarenindustrie zuständig, die mit dieser genialen Marketing Strategie Erfolg hatte. Noch heute verdanken wir der Industrie, dass das Christkind, der Nikolaus und der Weihnachtsmann die Gabenbringer sind.

Der Wunschzettel und die damit verbundene Sehnsucht

Wenn wir uns etwas wünschen, begehren wir nach einer Sache oder Fähigkeit. Ein Wunsch ist eine Hoffnung auf eine Veränderung der Realität. Einige Wünsche lassen sich recht schnell verwirklichen. Dann gibt es aber diese Wünsche, die schwer realisierbar sind. Aber egal was wir uns wünschen und zu Papier bringen, es ist eine schöne Hoffnung, die durch das geschriebene Wort an Kraft gewinnt und unseren Wunsch verstärkt.

Millionen Briefe an den Weihnachtsmann

Weltweit erreichen den Weihnachtsmann mehrere Millionen Briefe. Da die Briefe oft nur an den “Weihnachtsmann, Nordpol” gerichtet sind, werden die eigentlich unzustellbaren Exemplare an die Stellen weitergeleitet, die sich um Antworten kümmern. Eine sehr schöne Geste, um Kindern nicht die Ilusion und Hoffnung zu nehmen. Solche Menschen und die fleißigen Unterstützer von PILOT und Vereine wie Kinderlachen e.V. verdienen einen großen Respekt. Sie leisten tolle Arbeit und sind mit dem Herzen dabei. Jeder von uns sollte die Chance nutzen, etwas Gutes zu tun. Aber vielleicht seid ihr bereits schon aktiv in dem einen oder anderen Bereich?

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4 Comments

  • Liebe Svenja,

    eine tolle Story und das mit dem Buch wäre auch bei mir durchgefallen! Ich kann gar nicht sagen, ob ich jemals ein “schlimmstes” Geschenk bekommen habe. Vielleicht habe ich es auch einfach nur verdrängt. 😀 Mein schönstes Geschenk ist jedenfalls jedes Jahr mit meiner Familie zusammen sein zu können und dass wir alle wohl auf sind. 🙂

    Liebe Grüße,
    Maria

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