HAMBURG – AUF DEN SPUREN DER VERGANGENHEIT

Jede Vorstellung von einer Zukunft basiert auf Erlebnissen der Vergangenheit. Will man also die Zukunft ändern, so muss man sich zunächst von der Vergangenheit befreien.

Dirk de Sousa

Hamburg - Auf den Spuren Vergangenheit

Auf der Suche nach dem Heimathafen “Eigenheim”

Ich bin eine waschechte Hamburgerin, wie man so schön sagt. Ich lebe seit jeher in einem und demselben Bezirk in Hamburg. Es ist nicht so, dass ich nicht umziehen möchte. Ich würde schon sehr gerne einmal in einer anderen Ecke Hamburgs leben wollen. Mir fehlt lediglich der Impuls. Eine neue Bleibe zu finden, ist in Hamburg gar nicht so einfach. Vor allem wenn man gewisse Ansprüche erhebt. Ich bin kein Freund davon unüberlegt in eine größere Wohnung umzusiedeln, wenn das Drumherum nicht stimmt. Manche meinen, ich hätte vielleicht zu unrealistische Vorstellungen, aber ich lasse mich davon nicht beirren. Ich hatte schon immer eine ganz klare Vorstellung von dem was ich will und von dem was ich gar nicht möchte. Gut Ding will Weile haben, nicht wahr?
Jeder hat doch so seine Träume, die er gern verwirklichen will. Ich bin der Meinung, diese darf man nicht aufgeben. Und wer weiss, vielleicht werden sie gar wahr. Seit meiner Kindheit an, sehne ich mich nach einem eigenen Haus am Strand. Vermutlich wurde ich in der Kindheit von meinen Spielkameraden und dem Fernsehen zu diesem Wunsch verleitet. Ein Eigenheim steht für mich für Familie und Freiraum. Eigenes Haus, eigener Garten, ein paar Haustiere und sich frei bewegen in seinen eigenen Vier-Wänden ist doch ein großartiges Gefühl. Für viele Freunde ist der Traum bereits Realität geworden. Ich hingegen schwelge noch in meinen Träumereien und male mir mit meinen “Katzenkindern” die perfekte Zukunft aus.

Hamburg oder die Welt?

Hamburg - Auf den Spuren von VergangenheitHamburg ist nicht nur mein Zuhause, der Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben, sondern die Stadt, die mich am meisten prägte. Eine Stadt, die mich emotional an sich gefesselt hat. Manchmal bedaure ich, dass ich mich nicht von den Ketten lösen kann und mich von meinem Freiheitsdrang mitreißen lasse. Manchmal glaube ich an meinem Fernweh zu zerbrechen. Es gibt Momente, da möchte ich alles aufgeben und einfach in die große weite Welt hinaus. Ich verspüre eine tiefe Sehnsucht, sie ist in mir und ich unterdrücke sie mit aller Gewalt mit meinem Verstand, der auf Sicherheit beharrt. Ich bin in eine Welt hineingeboren worden, die man Industriestaat nennt. Hier gibt es Regeln, Werte und Gesetze. Bist du in einer Familie hineingeboren, die ein großes Pflichtbewusstsein hat, werden dir bestimmte Werte vermittelt, die dich prägen und die du dann lebst. Sie sind nicht schlecht. Das Leben in einem Sozialstaat wie Deutschland ist ohne Frage gut. Ich kenne es nicht anders. Es gibt Länder in denen das Leben ein täglicher Überlebenskampf ist. Nichtsdestotrotz ist in mir dieser Urinstinkt, der mir leise ins Ohr flüstert und mich versucht zu ermuntern die Ketten zu sprengen. Wie gern würde ich die Natur in all ihrer Schönheit erkunden.

Die meisten meiner Reisen bestanden aus typischen Pauschalangeboten, die man vor Ort dementsprechend gestalten konnte. Recht schnell wurde mir bewusst, dass das nicht alles sein konnte. Ich wollte nicht zu der breiten Masse gehören, die sich wie eine Sardine nur am Strand aalt oder die typischen Touristenattraktionen abklappert. Es ist ohne Frage eine “nette Sache” sich mit dem schönen Schein abzugeben, doch ich möchte den wahren Impuls fühlen. Jemand, der einmal in einen Nationalpark in Afrika war, Berge erklommen, eine Pilgerreise machte oder im Dschungel beispielsweise seine Zeit verbracht hatte, wird wissen was ich meine. Dieses intensive Gefühl der “echten Natur” nah zu sein, kann man nicht in Worte fassen. Afrika hat mich wahnsinnig beeindruckt mit all seiner Tierpracht. Man befindet sich fern jeder Zivilisation und erfährt was wahres Leben ist. Wenn du jemals das Reich eines wilden Tieres mit Ehrfurcht betreten hast und in seine Augen geblickt hast, wird dich seine Welt zu Tränen rühren. Im Gegensatz zu den Menschen haben Tiere verstanden mit der Welt zu leben. Sie nehmen an und akzeptieren. Der Mensch hingegen will über der Natur stehen. Die Worte des Künstlers Maximilian Prüfer haben es perfekt getroffen als er sagte: “Ich sehe mich als Teil der Natur und möchte diese verstehen.” Er machte mich nachdenklich als er sagte, dass wir die Natur oft als Umwelt betiteln, um uns von ihr abzugrenzen.

Hamburg – Auf den Spuren der Vergangenheit

Auf den Spuren - HamburgIch hege die Hoffnung Eigenheim und Fernweh doch noch stillen zu können. Vielleicht nicht von heute auf morgen, aber in ferner Zukunft. Mein Freund und ich kennen uns seit 20 Jahren bereits. Während dieser Zeilen muss ich schlucken. Meine Güte, wir kennen uns gefühlt eine Ewigkeit. Manche Paare kennen sich nicht einmal solange. Das schöne an unserer Beziehung ist jedoch, dass jeder seine Freiräume hat. Ich kann gefühlt schalten und walten, wie es mir beliebt. Ich bin auch keine typische Frau im klassischen Sinne und mit mir ist es wahrlich nicht immer einfach. Während andere Frauen gern ihren Mann umsorgen und die perfekte Hausfrau mimen, bin ich eher das schwarze Schaf darunter. Wagt es auch nur ein Mann mir die klassische Rolle der Frau über zu stülpen, kommt die Rebellin in mir hoch. Ich schärfe meine Krallen und fauche mit Katzenbuckel zurück. Selbst mein Freund kann davon ein Liedchen singen. Obwohl wir eine geballte Ladung Konfliktpotential miteinander herumtragen, raufen wir uns immer wieder zusammen. Ohne Liebe und Verständnis wäre das wohl auch kaum möglich.

Jeder von uns hat eben seine Ecken und Kanten, die uns vielleicht auch deswegen so liebenswürdig erscheinen lassen. Wir beide träumen von dem “perfekten Heim”. Während mein Freund sich ein Leben sogar auf dem Lande vorstellen kann, muss ich das eher noch einmal überdenken. Ich bin eben ein typisches Stadtkind. Das Wohnen auf dem Lande schreckt mich nicht völlig ab, aber der Gedanke in der Einöde ganz abgeschieden zu leben schon. Ich brauch schon ein wenig Leben um mich herum. Damit ich noch eine genauere Vorstellung von meinem perfekten Eigenheim bekomme, habe ich begonnen Hamburg und Umgebung auf den Kopf zu stellen. Natürlich kenne ich meine Stadt im Großen und Ganzen. Aber um das richtige auf Dauer zu finden, möchte ich nicht nur eine schöne Umgebung finden, sondern auch die Geschichte des Stadtteils, Bezirks oder Ortes näher kennenlernen.

Ich bin ein großer Freund des Fußweges. Das heißt, ich erkunde am liebsten die Umgebung in bequemen Schuhwerk. Manchmal spaziere ich stundenlang durch die Gegend und entdecke dabei so viel Neues. Es gibt Ecken in Hamburg, die ziehen mich einfach magisch an. Rotherbaum und Harvestehude beispielsweise, gehören für mich mit zu den attraktivsten feinen Ecken Hamburgs. Die mondänen Villen mit ihren Vorgärten aus der Jahrhundertwende, erzählen eine bewegte Geschichte der Vergangenheit. Hamburg hat sich zu einem teuren Pflaster entwickelt und Bezirke wie Rotherbaum, Eppendorf, Eimsbüttel oder Harvestehude gehören zu den beliebtesten Ecken. Mittlerweile sind viele Teile Hamburgs einfach nicht mehr bezahlbar. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich diesen “Immobilienwahnsinn” nicht untersützen. Doch wenn wir uns wirklich ein Eigenheim zulegen möchten, sollten wir nicht mehr allzu lange warten. Die Immobilienpreise warten nicht und in den nächsten Jahren ist die Tendenz eher steigend.

Das Ziehen der Wolken über den Horizont des Lebens ist vorbestimmt, doch ob du mit ihnen ziehst oder nicht bleibt dir selbst überlassen!

Pierre Leschek

Während ich Rotherbaum in Hamburg zu Fuß in meinem bequemen Sneakers von Llyod erkunde, wird mir wieder einmal klar, dass ich wirklich in einer schönen Stadt lebe. Wie in jeder Großstadt gibt es Bezirke, die einzigartig sind und andere wiederum ein bisschen von ihrem Glanz verloren haben. Vermutlich typisch für jede Großstadt. Mein Weg führt mich weiter zur Alster. Das Wetter ist relativ mild und viele Jogger kreuzen meinen Pfad an diesem sonnigen Tag. Ich könnte mir auch gut vorstellen direkt an der Alster zu leben. Das ist zwar kein Strand mit Meer, aber auch Seen haben etwas beruhigendes an sich. Für einige Zeit lasse ich mich auf einer Bank nahe der Alster nieder und bin froh für den heutigen Tag die butterweichen Leder Sneaker gewählt zu haben. Sie sind die perfekten Wegbegleiter für so einen Fußmarsch. Ich besitze als Frau so einige Schuhe und muss gestehen, dass so manches neues Schuhwerk mir so einige Blasen bescherte. Das ist bei meinen sportlichen Lloyds nicht der Fall. Der Tragekomfort war von Anfang an bequem und angenehm. Ich bin davon überzeugt, dass es mit an der Verarbeitungsweise des Schuhs liegt und, dass man hier darauf penibel geachtet hat, den Fuß sowie die Fußsohle zu schonen. Seit meiner Fußproblematik achte ich stets darauf wirklich nur noch gute Schuhe zu tragen. Ein weiterer Pluspunkt sind die Größen. Lloyd bietet Halbegrößen an. Ein großer Vorteil. Manchmal hängt man einfach zwischen zwei Größen fest und dann wünscht man sich eine “Zwischengröße”. Diesem Wunsch kommt die Marke nach.

Hamburg - Auf Spuren

  • Hut | Loevenich
  • Blazer | H&M
  • Shirt | Tosave
  • Jeans | Only
  • Tasche | SassyClassy
  • Sneaker | Lloyd*

Die Produkte wurden mir von LLOYD Shoes zur Verfügung gestellt

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