ERDBEEREN SIND KLEINE FETTKILLER

“Rot geküsst von der Sonne wurde einst die Erdbeere, die heute viel mehr bekannt als Liebesfrucht ist”

Bei Dichtern galt sie als Sinnbild der erotischen Liebe und bei den Moralisten als Symbol unzüchtiger Gedanken. Der roten kleinen Sünde mit süßem Genuss wurden viele Mythen angedichtet. Heute erfreut sich die Sammelnussfrucht großer Beliebtheit. Man darf also getrost die rote Sünde geniessen mit oder ohne Hintergedanken!

Selbst noch heute offerieren Apotheken getrocknete Erdbeerblätter, welche als Tee aufgebrüht werden und wirksam gegen Blasenentzündung, Akne und schlechtem Atmen sein sollen. In der Beauty Szene hingegen setzt man auf einen wunderschönen frischen Teint durch eine Erdbeerengesichtsmaske.

“Erdbeeren machen nicht nur schön & sinnlich, sie bringen das Fett zum schmelzen”

Erdbeeren sind wahre kleine Wohltäter. Sie locken nicht nur durch ihr verführerrisch rotes Äußeres und ihrem angenehmen Duft, sondern kurbeln unseren Stoffwechsel an. Sie versorgen uns mit wichtigen Nährstoffen, die dafür sorgen, dass wir länger satt bleiben und Fettreserven aufbrauchen. Das rundliche Vitaminpaket bindet zu dem auch noch freie Radikale sowie strafft unser Bindegewebe. Besonders uns Frauen freut doch dies zu hören! Also ran an die sexy Verführer. Ein bischen weniger Cellulite und Fett kann doch nie verkehrt sein 😉

Erdbeeren sind kleine Fettkiller

Es stimmt in der Tat! Erdbeeren sind ideal bei Diäten. Erdbeeren kann man so lange essen bis man papp satt ist. In Studien wurde festgestellt, dass

Nahrungsmittel mit geringer Energiedichte mehr Volumen und somit weniger kalorienhaltig sind. Zieht man den Vergleich zu anderen Speisen von gleicher Menge, schneiden die Erdbeeren einfach besser ab. Denn man nimmt 20% weniger Kalorien auf. Die roten Früchte sind reich an wasserlöslichen Enzymen aufgrund ihres hohen Wasseranteils und diese unterstützen die Fettverbrennung. Der Körper nimmt weniger Fett auf und lagert dementsprechend weniger ein. Zusätzlich begünstigt das Essen von Erdbeeren das Ausscheiden von Giftstoffen. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen (Pektinen und Zellulose) fördert die Verdauung.

“Erdbeeren haben einen höheren Vitamin-C-Gehalt als Zitronen oder Orangen”

Erdbeeren helfen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen

Erdbeeren halten nicht lange wie bekannt. Maximal zwei Tage. Deshalb sollte man sie auch gut lagern. Am besten ungewaschen in einem flachen Behältnis. Am besten bekommt der Erdbeere eine kühle Temperatur von zwei bis sechs grad Celsius. Wer länger etwas von seinen Erdbeeren haben möchte kann sie auch getrost einfrieren.

Eine Schale deckt bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Neben wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium, Zink, Kupfer und Eisen befindet sich in Erdbeeren viel Folsäure, die für Schwangere wichtig ist. Die sekundären Pflanzenstoffe – Polyphenole – helfen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Die Erdbeere ist ein Zufallsprodukt

Bereits in der Steinzeit aßen unsere Vorfahren die kleine Variante unserer Erdbeere. Später liebten die Römer das kleine rote Früchtchen. Im 14. sowie 15. Jahrhundert baute man in England und Frankreich die fruchige Nuss an. Aber erst im 17. Jahrhundert gelangte die große Schwester der kleinen Erdbeere aus Kanada und Südamerika nach Europa.

Unsere heutige Erdbeere enstand rein zufällig in Holland durch eine Kreuzung der neu importierten Sorten im 17. Jahrhundert, die sogenannte Ananas-Erdbeere. Der Name kam nicht von ungefähr. Es lag an ihrer Form und dem ausgeprägten Aroma. Schon bald gelangten die roten Früchte auch nach Deutschland. Doch so richtig in Mode kamen sie erst im 18. Jahrhundert.

Heute stammen Erdbeeren vor allem aus Nidersachsen, Baden-Würtemberg, Nordrheinwestfalen und Bayern.

Die Erdbeere ist in Wirklichkeit eine Nuss

Ich hatte selbst jahrelang geglaubt, dass die guten Erdbeeren Früchte sind. Wir betiteln sie auch immer wieder gern als saftiges Früchtchen. Irgendwie schon seltsam, dass diese Dinger in Wahrheit Nüsse sind. Dabei sind sie nicht einmal hart wie übliche Nüsse. Somit ist es schon recht seltsam.

Botanisch betrachtet sind Erdbeeren keine Beeren, sondern Scheinfrüchte beziehungsweise Sammelnussfrüchte mehrjährig blühender Stauden.Eigentlich sind die Früchte nur die gelben Körner (Nüsschen). Das was wir als Fruchtfleisch uns einverleiben ist die verdickte Blütenachse auf der die Nüsschen aufsitzen. Die Erdbeere zählt zu der Familie der Rosengewächse.

Frucht oder Nuss – Hauptsache Erdbeere

Ich liebe Erdbeeren absolut. Ich mag sie am liebsten frisch, aber auch getrocknet aus dem Dörrautomat macht sie zwischen dem Müsli eine gute Figur. Habe ich keine frischen Erdbeeren zur hand greife ich auch gern mal zu den Tiefgekühlten. Im Smoothie schmecken die nämlich total lecker. Mädels, also wenn ihr wieder an eurer Figur etwas zu mäkeln habt, denkt an die guten Erdbeeren.

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