DIE PRINZESSIN AUF DER ERBSE

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Wer die Geschichte der Prinzessin auf der Erbse kennt, weiss, dass es sich hierbei, um ein sehr empfindsames Mädchen handelte. Denn sie konnte durch 20 Matratzen und 20 Eiderdunen-Betten eine kleine Erbse spüren. Was ihr den Schlaf raubte seiner Zeit, ahnte sie natürlich nicht. Unruhiger Schlaf sowie Schlafmangel machen auf Dauer agressiv und reizbar. Nach einer unruhigen Nacht fühlt man sich einfach wie von einem Laster überrollt. Oft wissen wir gar nicht so recht, warum wir die Nacht kein Auge zutun konnten. Die Wissenschaft sammelt immer wieder fleißig neue Erkenntnisse zu dem Thema „Schlaf“.
Wer ausreichend schläft, sorgt dafür, dass das Gehirn nachts „im Kopf“ für Ordnung sorgt und frische Eindrücke intensiver verarbeitet. Gesundheitliche Vorteile bietet erholsamer Schlaf ebenfalls, wie seelische Ausgeglichenheit, bessere Organ- und Stoffwechselfunktionen und er stärkt unser Immunsystem. Während des Schlafs werden Stresshormone wie Kortisol gesenkt. Wachstumshormone reparieren in der erholsamen Phase beschädigtes Gewebe und Körperzellen. Nebenbei sorgt gesunder Schlaf für eine funktionierende und gute
Verdauung. Die Hormone Gherlin und Leptin regulieren nämlich den Appetit. Schlafstörungen sorgen dafür, dass die Auschüttung von Leptoin gesenkt wird und somit ein vermindertes Sättigungsgefühl eintritt. Das hat zur Folge, dass wir dann zunehmen. Nur nützten uns all die wertvollen Infomationen nichts, wenn wir keinen ruhsamen Schlaf finden, und uns die ganze Nacht wie die Prinzessin auf der Erbse hin und her wälzen. Für Schlafstörungen gibt es diverse unterschiedliche Ursachen, denen man auf den Grund gehen sollte.

Wie man sich bettet, so schläft man

Altes Sprichwort

Die Prinzessin auf der Erbse

Die Prinzessin & der (Dis)Stress

Wieder einmal konnte sie nicht einschlafen. Ihre Gedanken fuhren Achterbahn. Morgen sollte endlich der große Tag sein an dem sie zur Königin gekrönt werden sollte. Die letzten Monate waren ihr persönlicher Albtraum gewesen. Man hatte sie auf dieses Amt vorbereitet mit all den anzustehenden Aufgaben und Regeln, die es zu beachten galt. Noch immer rauchte ihr der Kopf. Eigentlich wollte sie das alles gar nicht. Die Familie wollte jedoch davon nichts hören. Sie war die Älteste und laut Thronfolge war sie nun an der Reihe das Reich zu regieren. Sie seufzte und drehte sich gefühlt zum hundersten Male um. Wenn sie nicht bald einschliefe, würde sie morgen mit Augenringen das neue Amt antreten. Vermutlich würde sie bekannt werden als die “Augenringe Königin”. Welch furchtbarer Gedanke!

Negativer Stress, der sogenannte Disstress, kann uns im wahrsten Sinne des Wortes um den Schlaf bringen. Wer über einem längeren Zeitraum negativem Stress ausgesetzt ist von außen,  oder auch durch selbst auferlegten Leistungs- sowie Zeitdruck, kann dies sogar zum Burnout führen. In solch einer Situation muss man dringend die Reißleine ziehen. Zusätzlich sollte man für Entspannung sorgen. Es ist wichtig sich von dem negativem Stress frei zu machen.

Die Prinzessin & die Schlafumgebung

Es war viel zu hell in ihrem Zimmer und der nächtliche Lärm schien diesmal unerträglich. Die schwüle Luft trug auch nicht gerade dazu bei Nachtruhe zu finden.

Sie versuchte sich an den Gedanken zu gewöhnen bald ein ganzes Land zu regieren. Ihre erste Amtshandlung würde sein, sich ein ruhigeres Zimmer im Schloß zu suchen, um für den Tag ausgeruht zu sein.

Die Schlafumgebung hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Schlafqualität. Jemand der täglich Lärm, schwankenden Temerpaturen oder zu hellen Lichtverhältnissen ausgesetzt ist, schläft weniger gut. Aber auch die Lebensweise kann zu ungesundem Schlaf führen. Unregelmäßige Schlafzeiten, zu intensiver Sport oder Abendessen direkt vor der Bettruhe sorgen für eine schlechterere Schlafqualität.

Die Prinzessin & der Schlaftrunk

Es war wie verhext. Der Schlaf wollte sich nicht einstellen. Eigentlich wollte sie diesmal ohne den Schlaftrunk auskommen, den sie von ihrem Heiler erhalten hatte. Es schien aber unmöglich. Also stand sie auf, holte das kleine gläserne Fläschchen aus dem Schrank und genehmigte sich wenige Tropfen von der starken Substanz. Kaum hatte sie ihr Bett erreicht und sich hingelegt, verfiel sie schon ins Traumland.
Manche Menschen, die unter Schlafmangel leiden, greifen zu Schlaftabletten oder gar Alkohol. Einige darunter verkennen die fatalen Folgen, wenn sie davon abhängig werden. Denn eine dauerhafte Einnahme führt nämlich zu genau dem nicht gewünschten Ergebnis – erneute Schlafstörungen und gesundheitliche Beschwerden.

Die Prinzessin & der Schnarcher

Kaum war die Prinzessin vermählt worden, teilte sie mit dem Gatten ihr neues Gemach und musste entsetzt feststellen, dass dieser des Nachts Wälder rodete. Sie kannte niemanden, der solche laute Geräusche von sich gab. Sie hatte gehofft zukünftig endlich des Nachts ruhe zu finden. Welch Irrtum! Sie betete, dass es sich hierbei um eine Ausnahmesituation handeln würde. Die Bevölkerung weist etwa 2-5% Personen auf, die schnarchen. Nicht selten setzt sogar für einen kurzen
Moment die Atmung aus. Diesen Vorgang bezeichnetman als Apnoen. Hier kommt es zu einer Abnahme des Sauerstoffgehalts im Blut. Im Durchschnitt können Schlafapnoen zwischen 30 Sekunden bis über zwei Minuten anhalten. Die sogenannten obstruktive Apnoen sind am häufigsten. Im Schlaf kommt es zu einer Erschlaffung der Muskulatur. Zu enge anatomische Verhältnisse im Rachenraum führen zum Kollabieren der Atemwege. Das bedeutet, dass nach jeder Atempause man automatisch geweckt wird. Das führt schliesslich zu
einem gestörtem Schlafrythmus. Jemand der ganz stark darunter leidet, kann sogar hunderte Male im Schlaf gestört werden. Der Körper reagiert darauf in dem er das Stresshormon ausschüttet. Die Schlafapnoe ist eine Erkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen verbunden ist. Betroffene bemerken selbst ofmals gar nicht, dass sie darunter leiden. Lediglich spüren sie eine erhöhte Tagesmüdigkeit.

Die Prinzessin & das falsche Kopfkissen

So allmählich gewöhnte sich die Prinzessin an das Eheleben. Mittlerweile war sogar das “Schnarchproblem” ihres Gatten nahezu verschwunden. Vermutlich hatte die neue Rolle, die ihm zuteil wurde, einfach nur unter Stress gesetzt gehabt. Zumindest war die Prinzessin froh endlich ohne Geräuschkulisse zu ruhen. Seit einigen Tagen jedoch litt die Prinzessin fürchterlich an Kopfschmerzen. Zu Beginn dachte sie, es wäre das Wetter. Doch die Kopfschmerzen liessen nicht nach. Es schien als hätte sich ihr ganzer Nacken verspannt. Auf anraten ihrer Eltern ließ sie sich untersuchen. Man verordnete ihr ein neues Kopfkissen. Das sollte angeblich die Kopfschmerzen verschwinden lassen.

In der Tat liegt die Ursache des Problems oft näher als man vermuten mag. Manchmal genügt es lediglich das Kissen gegen ein anderes zu ersetzen. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an diversen Kissen.

Die Prinzessin & Die Matratze

Obwohl die Kopfschmerzen auf wundersame Weise verschwanden und es dem neuen Kissen zu zuschreiben war, schlief die Prinzessin dennoch schlecht. Vielleicht war sie auch einfach nur empfindsam. Jedes Mal, wenn sie morgens erwachte, taten ihre Glieder weh. Mal war es der Rücken, mal ihre Seiten und manchmal schienen ihre Gliedmaßen einzuschlafen. Morgens bekam ihr Gatte ihre schlechte Laune ab. Sie gab ihm teilweise die Mitschuld, dass sie nachts so schlecht geruhte. Er bewegte sich im Bett zu viel und durch jede Drehung, die er nachts vollführte, liess sie genervt aufwachen. Vielleicht sollten sie getrennt nächtigen? Eines Tages sprach die Prinzessin das an. Doch ihre Eltern und auch die Eltern des Prinzen waren ganz entsetzt. “Was soll das Volk bloß denken, wenn das neue Königspaar nicht mehr das gemeinsame Bett teilte? Unmöglich!” Eine andere Lösung musste her. Schliesslich wurde das Schlafgemach von irgendwelchen Wissenschaftlern und Heilern begutachtet. Der Rat kam zur Einigung, dass das Übel vom Bett herrührte. Um genau zu sein von der Unterlage. Das Paar benötigte eine fachgerechte Matratze. Es dauerte eine Weile bis geschickte Wissenschaftler dem frischen Königspaar eine neue Unterlage präsentierten. Siehe da, von nun an geruhte die neue Königin ohne nächtlicher Störungen. Die gute Laune kehrte zurück und sie wurde eine gütige Königin.

Die Moral der Geschichte

Wie die Geschichte zeigt, braucht es manchmal mehrere Anläufe, um der Ursache des Leidens auf den Grund zu gehen. Genau wie die Prinzessin auf der Erbse, brauchte auch ich mehrere Anläufe, um herauszufinden, welches Kissen, Matratze und Bett für mich am besten geeignet sind. Als Hausstauballergiker litt ich einige Jahre fürchterlich. Zu Beginn überfielen mich von heute auf morgen in der Nacht Erstickungsanfälle bis der Arzt herausfand, dass dies durch eine Hausstauballergie verursacht wurde. Eine ganze Zeit musste ich ein Asthma-Spray verwenden. Gott sei Dank gab es auf dem Markt Allergikerkissen und auch Bettzeug. Daheim stellte ich alles um. Selbst unser Teppichboden musste weichen. Denn auch darin nisten sich Milben gern ein. Später besorgte ich mir ein Nackenstützkopfkissen aufgrund meiner Verspannungen. Erst viel später wurde ich auf den Gedanken gebracht, mir eine vernünftige Matratze zu kaufen. Doch der Markt ist überschwemmt mit so vielen Modellen, dass man teilweise ratlos davor steht. Im
letzten Jahr hatte ich bereits zwei neue Matratzen mir zugelegt. Diese schenkte ich jedoch meinen Eltern, weil beide mit Rückenproblemen zu kämpfen haben. Obwohl ich auch mit den Bandscheiben zu kämpfen habe, benötigten sie die Matratzen noch dringender als ich. Somit war ich wieder auf der Suche nach einer rückenfreundlichen Unterlage. Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit Leesa zu testen. Während der Press Days lernte ich die Marke Leesa kennen. Zu allerst fiel mir der Bezug auf. Die Matratze war hellgrau und 4 weiße Streifen zierten das Fußende. Der Bezug fühlte sich weich und anschmiegsam an. Wesentlich angenehmer als die herkömmlichen Matratzenbezüge. Das Probeliegen war zu Beginn ungewohnt, weil die Matratze weicher ist als die ich davor besaß. Längeres Liegen auf der Unterlage fühlte sich gut an. Wenige Zeit später konnte ich mir ein genaues Urteil bilden. Nach der Onlinebestelllung bei Leesa, wurde alles sehr schnell abgewickelt. Ich erhielt bis zur Anlieferung per Email einen Statushinweis.
Da die Matratze immer erst bei der Order gefertigt wird, kann eine Anlieferung bis zu 10 Tage in Anspruch nehmen. Mir gefiel vom ersten Moment an die Philosophie, die hinter dem Projekt steht. Eine vereinfachte Matratze zu produzieren, die nahezu für jederman ist. 100 Tage hat man Zeit das gute Stück auf Herz und Nieren zu prüfen und Leesa hat ein Programm, welches aus drei verschiedenen Initiativen besteht. Es werden Matratzen an Bedürftigte gespendet, für jede verkaufte Matratze wird ein Baum gepflanzt und lokale Gemeinden werden unterstützt. Unternehmen, die sich sozial engagieren, finde ich großartig. Davon können sich heute immer noch ein paar Firmen ein Scheibchen abschneiden. Ich gebe zu, dass ich nicht gedacht hätte, dass man so gut auf der Matratze schlafen kann. Ich hatte anfänglich befürchtet, sie könnte mir zu weich sein. Doch das ist sie nicht. Ich bin absolut zufrieden mit meiner neuen Matratze und möchte sie nicht mehr missen. Ich bin optisch sowie funktional total begeistert.

Auch das Alltagsleben kann eine Tragödie sein

Hans Christian Andersen

Die Prinzessin auf der Erbse

Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten; aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Da reiste er in der ganzen Welt herum, um eine solche zu finden, aber überall war etwas im Wege. Prinzessinnen gab es genug, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, konnte er nicht herausbringen. Immer war etwas, was nicht so ganz in der Ordnung war. Da kam er denn wieder nach Hause und war ganz traurig, denn er wollte doch so gern eine wirkliche Prinzessin haben. der Regen strömte herunter, es war
ganz entsetzlich! Da klopfte es an das Stadtthor, und der alte König ging hin, um aufzumachen.Es war eine Prinzessin, die draußen vor dem Tore stand. Aber, oh Gott! Wie sah die von dem Regen und dem bösen Wetter aus! Das Wasser lief ihr von den Haaren und Kleidern herunter; es lief in die Schnäbel der Schuhe hinein und an den Hacken wieder heraus. Und doch sagte sie, daß sie eine wirkliche Prinzessin sei. “Ja, das werden wir schon erfahren!” dachte die alte Königin. Aber sie sagte nichts, ging in die Schlafkammer
hinein, nahm alle Betten ab und legte eine Erbse auf den Boden der Bettstelle; darauf nahm sie zwanzig Matratzen und legte sie auf die Erbse, und dann noch zwanzig Eiderdunen-Betten oben auf die Matratzen. Da mußte nun die Prinzessin die ganze Nacht liegen. Am Morgen wurde sie gefragt, wie sie geschlafen habe. “Oh, erschrecklich schlecht!” sagte die Prinzessin.”Ich habe meine Augen fast die ganze Nacht nicht geschlossen! Gott weiß, was da im Bette gewesen ist! Ich habe auf etwas Hartem gelegen,
so daß ich ganz braun und blau über meinen ganzen Körper bin! Es ist ganz entsetzlich!” Nun sahen sie ein, daß es eine wirkliche Prinzessin war, da sie durch die zwanzig Matratzen und die zwanzig Eiderdunen-Betten hindurch die Erbse verspürt hatte. So empfindlich konnte Niemand sein, als eine wirkliche Prinzessin. Da nahm der Prinz sie zur Frau, denn nun wußte er, daß er eine wirkliche Prinzessin besitze; und die Erbse kam auf die Kunstkammer, wo sie noch zu sehen ist, wenn Niemand sie gestohlen hat.

[Hans Christian Andersen (1805-1875)]

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