DIE MAGIE DER HAARE

Haare gibt es in allen möglichen Farbnuancen. Die eigene Haarfarbe hingegen wird meist eher als störend empfunden. Ist man von Natur aus blond liebäugelt man mit den rassigen Tönen. Hat man dunkle Haare färbt man sie lieber in einem strahlenden Engelston. Die wenigen die mit ihrer eigenen Haarfarbe zufrieden sind greifen meist erst dann zur Farbe, wenn das erste graue Härchen sich regt. Anfangs wird noch fleißig dem Querulanten der Gar per Pinzette ausgemacht. Bis irgendwann die kleinen weißen lästigen borstigen Haare überhand genommen haben. Entweder man ergibt sich dem Schicksal oder man greift letztendlich doch zur Farbe.

Warum färben sich so viele Damen die Haare blond?

Blond ist nach wie vor auffallend. In der Zeit zu Cäsars galt blondes Haar als besonders schick, denn es erinnerte an die Helden und Götter. Heutzutage wird eher vermittelt, dass blond auf Männer besonders anziehend und weiblich wirke. Einige Frauen haben sich durch die Medien sehr stark beeinflussen lassen, dass sie wirklich glauben man müsse, um sexy zu sein, sich die Haare blondieren. Frauen, die schon von Natur aus helles Haar haben, können sich leichter die Haare aufhellen. Die Chemiekeule ist hier nicht ganz so aggressiv, wie bei denen, die aus einer dunklen Pracht eine Blonde gezaubert haben wollen.

Was passiert denn genau beim blondieren?

Die Farbpigmente werden in dem Haar zerstört mithilfe von Wasserstoffperoxid und teilweise mit Bleichmitteln. In den dauerhaften Colorcremes sind Färbechemikalien enthalten, die erst mit Berührung des Entwicklers (Wasserstoffperoxid) eine chemische Reaktion auslösen.

Fazit

Blondieren schädigt das Haar und reizt die Kopfhaut. Wer dennoch dem Blond verfallen ist und sich keine Alternativhaarfarbe vorstellen kann, sollte wenigstens sich die Haare vom Fachmann kolorieren lassen. Tipp: Wer dunkle Haare hat, sollte sich gut überlegen diese komplett zu blondieren, denn nach dieser Prozedur sind die Haare strohiger und brüchiger. Der Ansatz muss auch ständig nachgefärbt werden. Blondgefärbte Haare brauchen besonders viel Feuchtigkeit, Haaröl um Glanz in das ausgetrocknete Haar zu zaubern und man sollte das Haare föhnen reduzieren, da es die Haare ebenfalls austrocknet.

Dunkle oder rote Haare haben es farbtechnisch einfacher, wenn sie nur ihre Nuance ein wenig auffrischen möchten. Hier kann man auch mit natürlichen Stoffen arbeiten, wie es schon im alten Ägypten brauch war. Indigoblätter oder Henna gaben dunklem Haar einen blauen oder rötlichen Schimmer. Im 16.Jahrhundert machte Elizabeth I ein kräftiges Rot salonfähig. Im Barock waren schwarz und blau als Haarpracht gefragt. Zu der Zeit des Rokoko kamen sogar Rosa und Blautöne in Mode, diese wurden einfach in Pulverform auf die Perücken aufgetragen. Ein deutscher Chemiker meldete 1888 das erste moderne Färbemittel zum Patent an. Im Jahre 1967 wurde das Wasser des goldenen Jungbrunnes auf der Pariser Weltausstellung vorgestellt. Ein dreiprozentiges Wasserstoffperoxyd Gemisch, welches Haare in kürze bleichen konnte.

70 Prozent der Frauen stehen nicht zu grauen Haaren. Es gibt aber auch nur wenige Damen denen wirklich weißes oder graues Haar steht. Die meisten macht es gleich um Jahre älter. Wer möchte denn auch schon älter aussehen? Ich selber zähle mich auch zu den Kandidatinnen, die sich die Haare färben anstatt das ergraute zu ertragen. Meine erste Tönung ließ ich mir beim Friseur verpassen, da war ich 16 Jahre alt. Der Ton nannte sich Granatapfel. Irgendwie sah ich nach dieser Prozedur eher wie eine Karotte aus. Nach einigen Rottönen wagte ich mich an die dunkleren Brauntöne. Dann kam meine blonde Phase. Das gefährliche an dieser hellen Farbe ist, dass man selber gar nicht bemerkt, dass man jedes Mal heller wurde. Ehe man sich versah, war man strohblond. Irgendwann störte mich der Ansatz und der ständige Haarbruch so immens, dass ich mich dazu entschloss die Haare in einem natürlichen Braunton zu kolorieren.

Wer wirklich extrem strapazierte Haare hat, dem kann ich nur die Produkte von Kérastase empfehlen.

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2 Comments

  • Genau wie dir erging es mir vor Jahren genauso. Ich weiß nicht, ob ich irgendwann auch mal wieder etwas blonder werden würde trotz der Risiken. Aber im moment bin ich froh darüber das meine Haare wieder gesund sind. Aber ich kann das mit dem blond total verstehen 🙂

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