DEN HAMBURGER HAFEN PER RAD ENTDECKEN

ANZEIGE

Das Radeln wurde mir schon in die Wiege gelegt…nein, so ganz war es nicht. Wie den meisten von uns wurde mir das Radfahren beigebracht im Kindesalter. Während andere zuerst mit Stützrädern umherkurvten, lernte ich das Radeln auf die harte Tour. Aufsitzen und los! Nach etlichen Blessuren hatte ich es dann auch drauf. Ich glaube mich zu erinnern, dass mir nichts anderes übrig blieb als es innerhalb eines Tages zu lernen, damit ich mit meinen Mitstreitern lospesen konnte. Seit dem Augenblick an liebte ich das Radfahren. Das rasante Tempo und das Gefühl von Freiheit waren unbezahlbar. Es war beinahe wie fliegen. Nur mit dem Unterschied, dass man auf dem Boden umhersauste mit einigen Hindernissen, die es zu überwinden galt. Durch meine Mutter lernte ich das Berg und Tal abfahren. Rund um Hamburg wurden die Wege per Rad abgegrast. So eine Radtour konnte sich gut und gern über den gesamten Tag hinziehen.

Das erste was man also während einer Bike Tour lernt ist genügend Proviant mitzunehmen, die richtige Kleidung und Werkzeug für das Rad dabei zu haben. Man weiß schliesslich nie, was unterwegs geschehen konnte. Eigentlich sollte ich mich Laufe der Jahre zu einem Radfahrprofi gemausert haben, aber nach wie vor bin ich ein hoffnungsloser Fall, wenn es um die Orientierung geht. Karten lesen? Spegelverkehrt, oder wie war das noch gleich? Ach ja, ein Navi ist doch im Handy! Mist, kein Netz! Ich fahr dann mal nach Gefühl…mein Bauchgefühl irrt sich nie! …nur wenn es etwas abwesend war…so in etwa gestaltete sich auch die Radtour durch den Hafen mit Julia von Single in der Großstadt. Geplant hatten Julia und ich unsere Fahrradtour für Samstag, aber da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Also machten wir den Sonntag dingfest. Meinen Rucksack hatte ich glücklicherweise schon vorgepackt. Meine neuste Errungenschaft war der Roll-Top aus einem sehr strapazierfähigem Material von Tchibo.

Durch seine Leder-Optik Details lässt ihn das sehr hochwertig erscheinen. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass der Rückenbereich gepolstert ist. Außerdem gibt es sogar ein gepolstertes Laptop-Fach! Ideal für Blogger wie mich, die ständig irgendwelche Gerätschaften mit sich herumschleppen. Endlich ist das auch mal ein Rucksack der an Größe gewinnen kann. Durch die Roll-Top Funktion ermöglicht das Raumwunder mehr zu verstauen als ein herkömmlicher Rucksack. Glaubt mir, ich habe die Funktion wirklich ausgereizt. Mein armer kleiner blauer neuer Freund war bis zum Anschlag vollgestopft. Der Tragekomfort war dennoch gegeben. Das gute Stück gibt es auch in Pink. Ja, eigentlich genau meine Farbe, aber ich musste auch mal an meinen Freund denken, der möglicherweise den Rucksack mal tragen muss. Ich wollte ihm dann doch nicht antun einen pinken Rucksack tragen zu müssen 😀 Punkt 10:30 Uhr wollten wir unsere gemieteten Räder bei der Zweiradperle in St.Pauli abholen.

Da wir die Pünktlichkeit nicht gepachtet haben, wurde daraus 11:00 Uhr. Wenn ich schon zu spät komme, dann kommt Julia in der Regel noch später. Darauf ist Verlaß. Ich hatte mich an dem Morgen echt abgehetzt, um pünkltich zu sein. Maui, mein Kater, war aber der Meinung vorher noch ein paar Blumentöpfe zu zerdeppern müssen. Also durfte ich erst einmal Scherben zusammen klauben. Kurzerhand informierte ich Julia über meinen Status. An der Bahn wartend war klar, ich war Erste und irgendwie doch nicht zu spät. „Wo bist du?“ erkundigte ich mich. „In der Bahn! Das müsste die nächste sein. Steig in den ersten Wagon dazu! Meine Bahn fuhr nicht!“ „Alles klar! Hä? Wie deine Bahn fuhr nicht?“ „Ich musste die U3 nehmen statt die U1.“ Wenige Minuten kam die Bahn angerauscht und ich presste mich durch die Menschenmenge. Keine Julia in Sicht. Eilig wählte ich ihre Nummer. Wo bist du? Ich seh dich nicht im Wagon!“ „Ich komme mit der nächsten erst Hauptbahnhof an!“ „Dann müssen wir uns in St.Pauli treffen. Ich kann nicht mehr aussteigen. Die Bahn ist schon losgerollt!“ Nachdem wir uns „gefunden“ hatten, suchten wir nahe des Hamburger Bergs die Zweiradperle auf.

Das Radeln wurde mir schon in die Wiege gelegt…nein, so ganz war es nicht. Wie den meisten von uns wurde mir das Radfahren beigebracht im Kindesalter. Während andere zuerst mit Stützrädern umherkurvten, lernte ich das Radeln auf die harte Tour. Aufsitzen und los! Nach etlichen Blessuren hatte ich es dann auch drauf. Ich glaube mich zu erinnern, dass mir nichts anderes übrig blieb als es innerhalb eines Tages zu lernen, damit ich mit meinen Mitstreitern lospesen konnte. Seit dem Augenblick an liebte ich das Radfahren. Das rasante Tempo und das Gefühl von Freiheit waren unbezahlbar. Es war beinahe wie fliegen. Nur mit dem Unterschied, dass man auf dem Boden umhersauste mit einigen Hindernissen, die es zu überwinden galt. Durch meine Mutter lernte ich das Berg und Tal abfahren. Rund um Hamburg wurden die Wege per Rad abgegrast. So eine Radtour konnte sich gut und gern über den gesamten Tag hinziehen. Das erste was man also während einer Bike Tour lernt ist genügend Proviant mitzunehmen, die richtige Kleidung und Werkzeug für das Rad dabei zu haben. Man weiß schliesslich nie, was unterwegs geschehen konnte. Eigentlich sollte ich mich Laufe der Jahre zu einem Radfahrprofi gemausert haben, aber nach wie vor bin ich ein hoffnungsloser Fall, wenn es um die Orientierung geht. Karten lesen? Spegelverkehrt, oder wie war das noch gleich? Ach ja, ein Navi ist doch im Handy! Mist, kein Netz! Ich fahr dann mal nach Gefühl…mein Bauchgefühl irrt sich nie! …nur wenn es etwas abwesend war…so in etwa gestaltete sich auch die Radtour durch den Hafen mit Julia von Single in der Großstadt. Geplant hatten Julia und ich unsere Fahrradtour für Samstag, aber da machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Also machten wir den Sonntag dingfest. Meinen Rucksack hatte ich glücklicherweise schon vorgepackt. Meine neuste Errungenschaft war der Roll-Top aus einem sehr strapazierfähigem Material von Tchibo. Durch seine Leder-Optik Details lässt ihn das sehr hochwertig erscheinen. Besonders angenehm ist die Tatsache, dass der Rückenbereich gepolstert ist. Außerdem gibt es sogar ein gepolstertes Laptop-Fach! Ideal für Blogger wie mich, die ständig irgendwelche Gerätschaften mit sich herumschleppen. Endlich ist das auch mal ein Rucksack der an Größe gewinnen kann. Durch die Roll-Top Funktion ermöglicht das Raumwunder mehr zu verstauen als ein herkömmlicher Rucksack. Glaubt mir, ich habe die Funktion wirklich ausgereizt. Mein armer kleiner blauer neuer Freund war bis zum Anschlag vollgestopft. Der Tragekomfort war dennoch gegeben. Das gute Stück gibt es auch in Pink. Ja, eigentlich genau meine Farbe, aber ich musste auch mal an meinen Freund denken, der möglicherweise den Rucksack mal tragen muss. Ich wollte ihm dann doch nicht antun einen pinken Rucksack tragen zu müssen 😀 Punkt 10:30 Uhr wollten wir unsere gemieteten Räder bei der Zweiradperle in St.Pauli abholen. Da wir die Pünktlichkeit nicht gepachtet haben, wurde daraus 11:00 Uhr. Wenn ich schon zu spät komme, dann kommt Julia in der Regel noch später. Darauf ist Verlaß. Ich hatte mich an dem Morgen echt abgehetzt, um pünkltich zu sein. Maui, mein Kater, war aber der Meinung vorher noch ein paar Blumentöpfe zu zerdeppern müssen. Also durfte ich erst einmal Scherben zusammen klauben. Kurzerhand informierte ich Julia über meinen Status. An der Bahn wartend war klar, ich war Erste und irgendwie doch nicht zu spät. „Wo bist du?“ erkundigte ich mich. „In der Bahn! Das müsste die nächste sein. Steig in den ersten Wagon dazu! Meine Bahn fuhr nicht!“ „Alles klar! Hä? Wie deine Bahn fuhr nicht?“ „Ich musste die U3 nehmen statt die U1.“ Wenige Minuten kam die Bahn angerauscht und ich presste mich durch die Menschenmenge. Keine Julia in Sicht. Eilig wählte ich ihre Nummer. Wo bist du? Ich seh dich nicht im Wagon!“ „Ich komme mit der nächsten erst Hauptbahnhof an!“ „Dann müssen wir uns in St.Pauli treffen. Ich kann nicht mehr aussteigen. Die Bahn ist schon losgerollt!“ Nachdem wir uns „gefunden“ hatten, suchten wir nahe des Hamburger Bergs die Zweiradperle auf. Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Wenn du niedergeschlagen bist, wenn dir die Tage immer dunkler vorkommen, wenn dir die Arbeit nur noch monoton erscheint, wenn es dir fast sinnlos erscheint, überhaupt noch zu hoffen, dann setz dich einfach aufs Fahrrad, um die Straße herunterzujagen, ohne Gedanken an irgendetwas außer deinem wilden Ritt.

Sir Arthur Conan Doyle

Unsere stylischen „Townies“ warteten bereits sehnsüchtig auf uns, genau wie der Herr vom Radverleih. Strahlend ließ er uns wissen, dass wir gar ein Getränk auf das Haus bekämen. Wie cool war das denn? Perfekt, ich hatte nämlich außer Kleidung, Handy und Portemonnaie nichts dabei. Genau so, wie man eine Radtour nicht angehen sollte. Aber Dank Julias Radreservierungsanruf, der sich in einen Flirt verwandelt hatte, gab es nun ein Getränk und einen Hafenstadtplan gratis dazu. Wunderbar! Weiter so! Als Single hat man halt die Arbeit und als vergebene Freundin, darf man einfach nur in den Genuss kommen. Die Sonne strahlte mit dem blauen Himmel um die Wette als Julia und ich Richtung Hafen strampelten. Gut, dass wir eine Karte dabei hatten. Wir verfuhren uns zwar trotzdem, aber das tat unserer guten Laune keinen Abbruch. Endlich näherten wir uns dem alten Elbtunnel. Das historische Bauwerk von 1911 war eine massive imposante Erscheinung. Per Lift ging es ab in die Tiefe mit unseren „Townies“.

Der Tunnel selber ist schon ein kleines Meisterwerk, kann man nicht anders sagen. Wir brausten die Röhre lang bis zur anderen Seite, wo ein anderer Ausfzug wartete, der uns nach oben beförderte. Ich musste gestehen, dass ich heidenfroh war so dick angeplündert zu sein. Unter dem Meer ist es nämlich affenkalt. Man konnte auch sagen eine steile Brise ging durch den Tunnel. Während Julia im Strickjäckchen bibberte, genoss ich die Wärme meines Funktions-Parkas, der mich vor dem kalten Lüftchen schützte. So eine Windjacke ist definitiv goldwert. Recht flott waren wir in Steinwerder. Noch eben an den Landungsbrücken und schon auf der anderen Elbseite. Unser nächster Stopp sollte das Musical “König der Löwen” sein. Dort hatte man den schönsten Panorama Blick über den Hamburger Hafen. Anscheinend hatten einige Leute die gleiche Idee. Nur mit dem Unterschied, dass diese sich genügend Proviant eingepackt hatten.

Manche grillten sogar an der anliegenden Wiese. Wir mussten uns mit einem teurem Touri Würstchen begnügen. Es erfüllte sein Zweck und stopfte den grummelnden Bauch. Wir erkundeten den unspektakulären Rest von Steinwerder und verfuhren uns wieder einmal. Erst nach der dritten Schleife bemerkten wir, dass wir im Kreis fuhren. Ich verkneife mir mal das “Typisch Frau” :D. Das Verfahren war schon recht schweißtreibend und mein guter Parka, der nicht nur wind- sondern auch wasserabweisend ist, musste weichen. Stattdessen übernahm die Fleecejacke ihren Job. Sie war natürlich nicht so windschützend, aber dafür unglaublich bequem und wärmend. Nach etlichen Zwischenstopps wollten wir langsam zurück auf die andere Seite, um den Rest vom Hafen unsicher zu machen.  Bis es passierte…

Julia fuhr noch eben vor mir bis ich nur noch ein lautes schleifendes “Schwupps” hörte. Mit riesengroßen Augen schaute sie mich an. “Was ist los?” fragte ich. “Ich habe mich tierisch erschrocken!” “Keine Ahnung. Ich bin irgendwie ausgerutscht.” Wir schauten nach der Ursache. Eigentlich war es glasklar. Julia hielt den Lenker in den Händen. Verwirrt starrten wir das Stahlding an. “Wie kann denn so etwas passieren?” Nachdem das Rad nicht mehr zu retten war, verarzteten wir es auf MacGyver Art. Gut, dass wir so viele Klamotten und Halstücher dabei hatten! Ein Mann hätte das Fahrrad Huckepack nehmen müssen. Letztendlich schoben wir die Räder zurück. Das sportliche Limit hatten wir heute auf jeden Fall erreicht. Gut, dass ich so eine robuste schmutzabweisende Jeans anhatte. Der Rückweg war nämlich noch sehr lang. So eine Outdoor-Jeans hat nämlich den großen Vorteil, dass sie nicht nur Mücken fern hält, sondern auch nirgends am Körper schuppert. Zu den Regenstiefeln muss ich sagen, sie sind saubequem und halten nicht nur Füsse bei Regen trocken – nein, sie halten sogar Sand fern. Julia musste nämlich zwischendurch “Sandkisten” leeren im Gegensatz zu mir. Anschliessend gönnten wir uns abends im Strand Pauli einen absolut zu empfehlenden Ziegen-Apfel-Salat. Normalerweise mag ich Ziegenkäse überhaupt nicht, aber dieser schmeckt aufgrund seiner guten Zubereitung kaum nach Ziege.

Eine Radtour für den ganzen Tag planen

Zu Beginn hatte ich erwähnt, dass ich Dank meiner Mama zu einer kleinen Radfahrerin herangezogen worden bin. Wie es sich für vernünftige Radler gehört, hat man für eine Tagestour auch immer das richtige Zeug dabei. Sprich es beginnt bei der korrekten Kleidung und endet beim Proviant. Natürlich sollte man auch Fahrradwerkzeug für Notfälle dabei haben. Denn man weiß ja nie…ihr habt ja gelesen, dass Julia und ich uns andernweitig behelfen mussten. Wenn ihr eine Tagestour plant solltet ihr folgende Dinge beachten:


Bekleidung

  • Fahrradhelm bei Bedarf
  • Jacke: Ideal wäre ein Funktionsparka oder eine Windjacke
  • Hose: Eine robuste Jeans, die bequem sitzt und Mücken abhält
  • Fleecejacke
  • Shirt: Idealerweise ein Funktionsshirt, weil man darin weniger schwitzt
  • Bra: Ein Sportbra ist lohnenswert
  • Strümpfe: Funktionssocken, da man darin weniger transpiriert
  • Schuhe: Festes Schuhwerk wie Schnürschuhe, Sneaker oder Regenstiefel

Proviant

  • Getränk: Wasser, Tee oder eine Saftschorle zum Durstlöschen
  • Brot: Sandwiches oder Wraps sind handlich und praktisch im Verzehr
  • Obst: Eine kleine Tupperschale mit geschnittenen Früchten wie Bananen, Äpfel oder Trauben
  • Gemüse: Eine kleine Tupperschale mit geschnittenen Tomaten, Gurken, Paprika oder ähnlichem
  • Snack: Nüsse oder Trockenfrüchte
  • Pflaster
  • Taschen- und Reinigungstücher
  • Rucksack oder Tasche

Fahrradzeug

  • Fahrradpumpe
  • Fahrradschloss
  • Fahrradkorb
  • Kleiner Schraubenschlüssel für Lenker oder Sattel
  • Reifenflicken
  • Stadtplan (wenn das Handy oder Navi ausfällt)
  • Gepäckträger gegebenenfalls
  • Fahrradseitentasche gegebenenfalls


Weitere Themen:

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken