DAS ZEIT CAFÉ

Am 12.Mai war das große Pre-Opening des Zeit Cafés in Hamburg. Geladen waren alle Interessierten Blogger und Instagramer aus ganz Hamburg. Exklusiv durften wir einen Tag vor der offiziellen Eröffnung die heiligen Hallen des Helmut-Schmidt-Hauses betreten, und uns vom Torrefaktum in die Welt der Rösterei entführen lassen.

Die Torrefaktum Kaffeerösterei beliefert nicht nur das Zeit Café mit dem Bio zertifizierten Kaffee, sondern ist auch der Betreiber. Zukünftig werden neben Espresso-Spezialitäten, handgefilterte Kaffees, eigens kreierte ZEIT CAFE Röstkaffee-Blends auch diverse hausgemachte Kuchen angeboten.

Neben dem regulären Kaffee-Verkauf werden in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen der Zeit stattfinden.

Der Verlagsgruppe war es wichtig einen Ort zu schaffen, in dem Redakteure, Verlagsmitarbeiter, Leser und andere Besucher einander jeden Tag begegnen und sich austauschen können.

Das Zeit Café lädt durch die gemütliche Atmosphäre zum verweilen ein. Hier macht das Kaffeetrinken freude und man stöbert gern in den Zeitausgaben, die im Café ausgelegt sind. Die Idee ein Café zu eröffnen in denen sich Leser, Mitarbeiter der Zeit und andere Menschen treffen können, finde ich wunderbar.

Welches Café kann von sich behaupten, so eine kreative Brücke geschaffen zu haben?

Die Wochenzeitung “Zeit” wird seit 1946 erfolgreich gedruckt und zählt mit zu den bekanntesten deutschen Zeitungen schlechthin.

Im Gegensatz zu anderen Druckblättern glänzt die Zeitung durch Niveau, gute Themenrecherche und Feinfühligkeit.

Während des Pre-Openings durften wir Teil einer kleinen Zeitreise sein, in dem die Redaktion der Zeit uns erzählte, wie man mit bestimmten Themen über die Jahre umgegangen sei. Manche Themen erwiesen sich in der bildlichen Darstellung als Drahtseilakt.

Beispielsweise berichtete uns die Zeit Redaktion, dass es teils schwierig war für bestimmte Texte das passende Bild zu wählen. Manche Themen erfordern ein hohes Maß an Feingefühl. Vor einigen Jahren wurde über das Thema Tod geschrieben. Als Foto nutze man ein Bild eines Künstlers, der tote Kinder ablichtete.

Hätte man nicht gewusst, dass es sich hier, um einen Toten handelte, hätte man meinen können, das Kind schliefe bloß. Meiner Meinung nach hat man die Thematik wirklich gelungen umgesetzt.

Ich schätze die Zeit sehr, da sie nicht wie andere Blätter auf “Groschenjournalismus” aus ist. Natürlich ist es wichtig neue Abonnenten aufzutun und Stammleser zu halten, doch kann dies auch auf subtile Art und Weise geschehen.

Ich finde es eher bedenklich, wenn Zeitungen ausschliesslich auf Sensationsgeilheit aus sind. Sicherlich wird es immer Leser geben, die sich durch schockierende Titel und passende Fotos anlocken lassen. Aber Mal im ernst, wollen wir uns gesellschaftlich nicht wieder ein wenig davon distanzieren?

Wollen wir nicht einmal wieder hochwertige und informative Artikel mit Mehrwert lesen?

Wollen wir nicht uns von einer nahezu kunstvollen Bildsprache beeindrucken lassen?

Ich persönlich bin es leid stetig Mord und Totschlag zu lesen. Ein Horrorszenario jagt das nächste. Mittlerweile blättere ich so manche Zeitung durch und fokussiere mich auf die positiven Meldungen. Als Tierfreund lese ich zuerst Mitteilungen, die mich glücklich machen. Selbst, wenn es nur ein kurzer Artikel über  “Kasimir, der Osterhase im Glück” ist. Ihr versteht was ich meine, Artikel die Freude verbreiten und nicht wieder einen in Schockstarre versetzen.

Der Vortrag der Zeit griff aber auch schöne Momente auf. Wir erhielten einen tollen Einblick in die wertvolle Arbeit, die das Team täglich leistet. Es war ein unglaublicher Mehrwert und hat mich zutiefst beeindruckt. Denn genau so stellte ich mir die Arbeit bei einer Zeitung vor.

Als Kreativling in Wort, Schrift und Bild konnte ich richtig mitfühlen.

Ihr wisst, dass ich das Bloggen über alles liebe, und einige Stunden mit der Zeit verbringen zu dürfen, war für mich eine Ehre. Ich habe wirklich großen Respekt vor dieser Zeitung. Das einzige was ich mir wünschen würde, man möge eine Variante schaffen, die etwas handlicher während der Bahnfahrt ist 🙂

Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

Jean-Jacques Rousseau

Das Zeitaroma

Kaffeetrinken kann zu einem regelrechten Gaumenerlebnis werden. Das wusste ich bereits Dank Tchibo. Doch Wissen zu vertiefen und etwas Neues dazu zu lernen ist immer großartig. Im Zeit Café lernte ich eine andere Art des Kaffeeaufbrühens kennen. Hier nutze man keinen Filter. Der Kaffee wurde direkt mit heißem Wasser aufgegossen. Lediglich die Kruste wurde zum Schluß entfernt, bevor man den Kaffee genoß.

Und was soll ich euch sagen? Beide Varianten munden wunderbar. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich eines Tages zu einer Kaffeeliebhaberin entwickeln würde.

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